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Welches Tonic Water passt zu welchem Gin?

Die Qual der Wahl

Jeder Gin Tonic-Fan steht immer wieder vor der Frage: welches Tonic Water passt eigentlich zu welchem Gin? Denn inzwischen ist die Auswahl ganz schön unübersichtlich geworden. Goldberg, Fevertree, Thomas Henry, Fentimans und Windspiel sind nur einige der bekanntesten Tonic Water. 350 verschiedene Tonic Water gibt es weltweit – und weit über 9000 Ginsorten. Da fällt es gar nicht so leicht, sich zurecht zu finden. Dennoch gibt es auch hier natürlich ein paar Grundregeln, mit denen man die ideale Kombination herausfinden kann. Wir erklären, wie ihr Gin und Tonic richtig auswählt und geben euch für die bekanntesten Tonic Water Tipps für die beste Gin-Tonic-Kombination.

Typen von Tonic-Water

Bei Tonic-Water kann man grundsätzlich 5 typische Geschmackseindrücke feststellen, die sich mehr oder weniger dominant im jeweiligen Tonic finden:

  1. Bitter
  2. Zitronig-frisch
  3. Fruchtig-süß
  4. Würzig-herb
  5. Floral

Neben diesen Grundaromen gibt es inzwischen auch aromatisierte Tonic Water, die mit Holunderblüte, Hibiskus, Gurke oder Kräutern versetzt wurden.

Ein weiteres Merkmal ist die Menge an Kohlensäure, welche für die Spritzigkeit des Tonics zuständig ist.

Woran erkennt man ein hochwertiges, gutes Tonic Water? Ein gutes Tonic Water besitzt eine feinperlige, langanhaltende Kohlensäure, die Zitrusnoten schmecken natürlich und nicht nach Putzmitteln, die Bitterkeit des Chinins schmeckt nicht chemisch.

Beispiele für die 5 Geschmackstypen

3 Grundregeln der Kombination von Gin und Tonic

Grundsätzlich gilt bei der Kombination von Gin mit Tonic: Die Aromen sollten sich harmonisch ergänzen und nicht übelagern. Darum sollte man immer ein Tonic Water wählen, welches die Hauptaromen des Gins unterstützt und nicht erschlägt. Denn das Tonic Water sollte im Gin Tonic nie die Hauptrolle spielen, sondern passender Begleiter sein. Daher verkostet man am besten sowohl den Gin als auch das Tonic Water erst separat und findet heraus, ob sich die beiden verstehen.

Beachtet man diese 3 Grundregeln der Kombination, kann nicht viel schiefgehen:

  1. Klassische Gins mit dominanter Wacholdernote kombiniert man mit trockenem, bitter-herben oder klassischem Tonic Water.
  2. Geschmacklich und aromatisch sehr vielschichtige Gins kombiniert man mit einem geschmacklich gut ausbalancierten Tonic Water ohne dominante Noten.
  3. Würzige, kräuterbetonte, florale, zitrische und fruchtige Gins aus der Kategorie New Western kombiniert man am besten mit einem einfachen oder geschmacklich ähnlichen Tonic.

Hier haben wir für euch ein paar Beispielkombinationen, an denen ihr euch gut orientieren könnt.

It is a match!

Wacholderbetonte Gins

London Dry Gins mit starken Wacholderaromen
Wacholderbetonte London Dry Gins
OMG aus Tschechien, Beefeater, Number 3, Sipsmith und Gansloser Black Gin

Diese Gins sind klassische London Dry Gins mit ausgeprägter Wacholdernote. Andere Botanicals wie Zitrus oder Kräuter treten hier in den Hintergrund. Der Wacholder erinnert an Wald, Gras, Pinie oder Erde. Man kombiniert sie am besten mit einem klassischen Tonic Water mit ausgewogenen Bitternoten und Zitrusaromen.

Klassische Tonic Water mit trockenen Bitternoten

Diese Tonic Water sind sehr ausgewogen im Geschmack oder bringen eine trockene Bitternote mit und unterstreichen so sehr elegant die Wacholderaromen.

Würzige, kräuterbetonte Gins

Kräuterbetonte Gins
Gin Mare, Spree Gin und The Botanist

Bei diesen Gins schmeckt man deutlich Aromen von Pfeffer, Kräutern und anderen Botanicals heraus. Auch hier gilt aber: probieren geht über studieren. Gin Mare und Mediterranean Tonic Water funktionieren gut miteinander.

Würzige Tonic Water mit Kräuternoten

Diese Tonic Water sind speziell im Geschmack und mit interessanten Gewürzen und Kräutern aromatisiert. Das Schweizer Gents z.B. mit Enzian, Fentimans Herbal Tonic mit Myrte und Hyssop, das Fevertree mit Rosmarin und Thymian und Thomas Heny Slim mit Bergamotte, Pfeffer und Meersalz. Sie sind schwieriger zu kombinieren. Zu floralen Gins passen diese Tonics nicht gut – dafür zu Gins, die selbst Kräuternoten, Pfefferaromen und würzige Noten mitbringen.

Geradlinige oder sehr ausgewogene Gins

Ginsorten ohne dominante Note
Tanqueray Nr.10, Siegfried, Oxford Dry Gin und Bombay Sapphire

Bei diesen Paaren wird die Grundregel #1 außer Kraft gesetzt: Angesichts der ausgeprägten Exotik der Tonic Water wird der Gin bei diesen Kombinationen nicht die Hauptrolle spielen. Darum wählt man für den Gin Tonic einen Gin, der nicht mit dutzenden Botanicals aromatisiert ist oder eine stark hervortretende, dominante Geschmacksnote – etwa nach Wacholder, Zitrus oder Kräutern – hat. Diese Gins sind sehr ausgewogen im Geschmack, so dass die extravaganten Tonics hier die Führung im Geschmackstango übernehmen.

Floral-fruchtige Tonic Water

Diese Tonic Water bestechen durch ihr ganz eigenes Geschmacksprofil und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Die Bitternoten des Chinins sind stark zurückgenommen, dafür schmeckt man deutliche Fruchtnoten. Das 1724 wird bestimmt durch intensive Orangennoten, das Qyuzu schmeckt schön süßlich-sauer nach Yuzu, Mandarine und Limone, Thomas Henry und Fevertree Elderflower nach Holunderblüte und das Indi nach Zitrusfrüchten, Blüten und Kardamom. Die sehr auffälligen Aromen dieser Tonics sind schwierig zu kombinieren. Gerade bei komplexeren Gins überlagern sich die Aromen von Gin und Tonic schnell oder harmonieren nicht. Wir empfehlen hier eher die Kombination mit einfachen Gins.

Gins mit Frucht- oder Zitrusnoten

New Western Gins mit Zitrusnoten
Gins mit dominanten Zitrusaromen
Der Gin Sul, Brooklyn Gin, Bobby Schiedham, Ginstr und Berliner Brandstifter

Gerade in New Western Gins werden gerne Zitrusaromen eingesetzt – ob Zitronenschale, Orange, Grapefruit, Yuzu oder Mandarine – man schmeckt klar die frischen Kopfnoten heraus. Die Wacholder-Aromen treten hier kaum zu Tage.

Trockene Tonic Water

Diese Tonic Water sind klar, krisp und trocken – sie haben keine übermäßige Süße oder intensive Fruchtnoten. Sie ergänzen die fruchtigen und zitrischen Botanicals ideal, verhindern durch die eigene Trockenheit, dass der Gin Tonic zu süß und limonadenhaft schmeckt und überdecken keine Aromen.

Gins mit floralen Blütenaromen

Der Monkey 47, Ferdinand`s F Saar Gin und der Hendricks
Typische Vertreter des floralen Gins
Der Monkey 47, Ferdinand`s F Saar Gin mit Lavendel - der Hendricks mit Rosen-Aroma

Ein typisches und sehr prägnantes Geschmacksprofil in einigen New Western Gins sind cremige Blütenaromen: Hibiskus, Flieder, Veilchen, Rosenblüten, Geranie oder Holunderblüten zählen zu typischen Botanicals, mit denen solche Gins Eindrücke von blumigen Frühlingswiesen und duftenden Gärten hervorrufen. Der Geschmack ist meist sehr weich, rund und mild – intensive Wacholdernoten oder zitrische Nuancen fehlen. Man kombiniert sie am besten mit einem klassischen Tonic.

Klassische Tonic Water

Klassische Tonics ohne spezielle Eigenaromen wie das Fevertree oder Thomas Henry passen am besten zu diesen doch sehr charakteristischen Gins, sofern man besonders die floralen Aromen herauskitzeln möchte.

Unsere Produktempfehlung – das Allround-Tonic

Wenn ihr nun nichtsdestotrotz etwas überfordert von der Menge der verschiedenen Tonic Water und der noch größeren Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten seid, möchten wir euch hier unseren persönlichen Testsieger unter den Tonic Water vorstellen, der mit so gut wie allen Gin-Sorten gut funktioniert:

Tonic Water Testsieger im Produkttest

Testsieger: Fevertree Tonic Water

Die Fakten: wenig Süße, klare Frische, schöne Perlage durch die Kohlensäure.

Kosten: ca. 1,50€ pro Flasche à 0,2l – bei den meisten großen Supermärkten.

Das Fevertree gewinnt bei uns durch seine neutrale und ausgewogene Frische und Bitterkeit sowie sein extrem gutes Preisleistungsverhältnis. Es harmoniert mit so gut wie jedem Gin. Wer zu diesem Tonic greift, macht bei einem klassischen Gin Tonic nichts falsch und wird immer den individuellen Geschmack des Gins klar auf der Zunge haben.

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