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Heiß geliebt: unsere besten Maroni-Rezepte

Maroni oder auch Maronen sind die Königsklasse der Esskastanie. Sie zählen zu den Edelkastanien und gehören zu den leckersten Freuden, die Herbst und Winter zu bieten haben. Bevorzugt wachsen sie dort, wo auch Wein gut gedeiht – in den südlichen Gefilden. In den Alpenregionen werden sie schon seit Jahrhunderten geschätzt. Da sie besonders stärkehaltig und nahrhaft sind, machten sie einen großen Anteil der Ernährung aus.

Noch heute wird die nussige Frucht im Süden gerne in einer gelochten Pfanne über offenem Feuer geröstet. Wer jetzt durch die Straßen bummelt, hat an jeder Ecke ihren unwiderstehlich leckeren Duft in der Nase. Sie werden hier in speziellen Öfen gebacken und von Straßenhändlern in kleinen Portionen verkauft.

Natürlich könnt ihr Esskastanien auch in Supermärkten oder bei eurem Lieblings-Gemüsehändler kaufen. Für die besonders Ungeduldigen: es gibt sie auch vakuumverpackt und vorgegart. Wir verraten euch jetzt unsere top Five der Maronen-Genüsse und legen euch diese tollen Rezepte wärmstens ans Herz!

Maroni aus dem Backofen

So gelingen Maroni im Backofen.
Heisse Maroni frisch geröstet im Ofen

Zubereitung im Backofen:

Die Maroni mit einem scharfen Messer an der Oberseite kreuzweise einritzen. Das ist wichtig! Wer darauf verzichtet, läuft Gefahr, dass die Esskastanien im heißen Ofen platzen. In der Zeit könnt ihr euren Ofen auf 280 °C vorheizen. Die eingeritzten Maroni auf einem großen Backblech verteilen. Man rechnet ca. 250 g pro Person und ca. 20 Minuten auf höchster Stufe backen. Wenn die Schale sich leicht wölbt und leicht löst, sind die Maronen verzehrfertig. Am besten gebt ihr eine Schale mit Wasser mit in den Backofen, damit die Esskastanien nicht austrocknen.

Zubereitung der Mikrowelle:

Diese Methode mag zwar weit weniger stimmungsvoll sein, aber Maroni lassen sich auch in der Mikrowelle zubereiten. Das hat auch den kleinen Vorteil, dass ihr die Maronen dazu nicht einritzen müsst. Einfach in eine Keramikschale geben und mit Wasser bedecken. Dann ab damit in die Mikrowelle. Bei 800 Watt brauchen sie ca. 9 Minuten. Anschließend könnt ihr sie schälen und genießen. Es fehlen zwar ein wenig die Röstaromen, aber dafür sind sie wunderbar weich und saftig.

Zubereitung in der Pfanne:

Für das Rösten in der Pfanne müsst ihr die Kastanien wieder kreuzweise einritzen. Dann eine gusseiserne Pfanne erhitzen, die Maroni hineingeben und bei geschlossenem Deckel rösten. Wenn die Schale leicht aufgeht, sind die Maroni verzehrfertig. Zusätzliches Fett braucht ihr nicht in die Pfanne geben.

Maronen-Madeleins

Französische Maroni-Madeleins

Dieses französische Feingebäck aus Sandteig wird klassisch mit einem Spritzbeutel in eine Form gegeben und erinnert später durch seine geriffelte Oberfläche an Jakobsmuscheln. Wir haben den zarten Süßen jetzt mit Kastanienmehl und Maroni einen köstlichen Herbstanstrich verpasst.

Zubereitung:

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Madeleine-Backförmchen mit Butter auspinseln und mit Mehl bestäuben. Jeweils eine gegarte Marone hineinlegen.

  1. 100 g Butter schmelzen und abkühlen lassen.
  2. 1 Prise Salz, Abrieb und Saft einer Bio-Orange, 125 g Zucker, 3 Eier, 1 Eigelb, 60 g Mehl, 60 g Kastanienmehl, 1 TL Kakao und 1 TL Backpulver unter die Butter mengen und zu glattem Teig verrühren.
  3. Den Teig dann zu etwa 2/3 in die Förmchen füllen.
  4. Ca. 10 Minuten im heißen Backofen goldbraun backen, herausnehmen und aus den Förmchen stürzen.

 

 

Maronen-Cheesecake

Maronen-Cheesecake

Für den Boden:

  1. Ofen auf 170° C vorheizen. 200 g weiße Kuvertüre hacken und mit 100 g Butter und 150 g Zucker in einem Topf schmelzen. Masse ein wenig abkühlen lassen, dann 2 Eier unterheben.
  2. 100 g Mehl mit je 1/4 TL Natron und Salz mischen und unter die Schokoladen-Eier-Masse rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  3. Teig in eine gefettete und bemehlte Springform füllen und für ca. 20 Minuten backen. Teig in der Form abkühlen lassen.

Tipp: Da der Kuchen später im Wasserbad fertig gebacken wird, solltest du die Form mit Alufolie abdichten.

Für das Topping:

  1. 3 Eier und 150 g Zucker schaumig schlagen und 1 Prise Salz dazugeben. 520 g Frischkäse unterheben und alles gut verrühren.
  2. 150 g weiße Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  3. 200 g gekochte Maroni mit 35 g Zucker fein mahlen. Den schaumige Eiermasse auf zwei Schüsseln aufteilen. In die eine Hälfte die geschmolzene Kuvertüre rühren, die zweite Hälfte mit der Maroni-Masse vermengen.
  4. Kuvertüre-Masse auf den vorbereiteten Boden geben und darauf die Maroni-Masse verstreichen. Kuchenform in ein tiefes Blech stellen und das Blech mit heißem Wasser füllen. Die Form sollte ca. 1  cm tief im Wasser stehen. Kuchen im Ofen nochmal für ca. 45 Minuten backen (bzw. stocken lassen). Bei Bedarf nochmal Wasser nachgießen.
  5. Kuchen nach Belieben noch mit etwas Karamellsirup verzieren und zum Kaffee genießen.

Rosa Steak mit Maronenpüree und Preiselbeeren

Für das Fleisch:
  1. 4 Rinderhüftsteaks mit Salz und Pfeffer würzen und pro Seite ca. 2 Min. (je nach Gusto und Vorlieben) in einer heißen Pfanne braten. In Alufolie wickeln und im vorgeheizten Backofen bei 80°C ca. 20-30 Minuten durchziehen lassen.
Für das Püree:
  1. 800 g geschälte Maronen in einem Topf mit Wasser bedecken und aufkochen. Nach ca. 45 Minuten durch ein Passiersieb streichen und wieder in einen sauberen Topf geben und wieder erhitzen.
  2. 1 Becher Sahne (Die Menge je nach gewünschter Püree-Konsistenz reduzieren) hinzugeben und nach Belieben Butter in Stücken hinzugeben. Mit schwarzem Pfeffer und Salz würzen.

Für die Preiselbeeren:

  1. 1 Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und in heißem Öl dünsten.
  2. 200 g frische Preiselbeeren waschen. Preiselbeeren mit 50 g Zucker und 50 ml Wasser hinzufügen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Alle Komponenten auf einem Teller anrichten und genießen.

Toskanischer Maroni-Kuchen

Toskanischer Maronenkuchen

Castagnaccio nennen die Italiener diesen herrlichen Maronenkuchen aus der Toskana und lieben ihn nach einem guten Essen ganz besonders mit einem Espresso oder zu Rotwein und  Käse.

  1. Backofen auf 180 °C vorheizen (Umluft 160 °C). Eine Spring- oder Quicheform mit etwas Olivenöl auspinseln und mit Semmelbröseln bestreuen.
  2. 50 g Rosinen in lauwarmem Wasser einweichen, 50 g Walnusskerne grob hacken.
  3. Rosmarinnadeln eines Zweiges von den Stielen zupfen.
  4. 500 g Kastanienmehl mit 1 Prise Salz mischen, mit 800 ml Wasser zu einer flüssigen Masse verrühren, ähnlich wie beim Pfannkuchenteig.
  5. Rosinen abtropfen lassen, mit den Walnüssen und 2/3 von 50 g Pinienkernen unter die Masse mischen.
  6. Teig in die Form geben, Rosmarin und restliche Pinienkerne darüberstreuen. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene ca. 70 Minuten backen. Es ist ideal, wenn sich an der Oberfläche Risse bilden. Den Kuchen abkühlen und am besten eine Tag ziehen lassen. Dann ist er perfekt!

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