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Kokosblütenzucker – eine gesunde Alternative

Kokosblütenzucker
Kokoszucker

Unser Food-Lexikon

Kokosblütenzucker, oder auch einfach Kokoszucker oder Palmzucker, ist neben Stevia der neue Star unter den Süßungsmitteln. Das Besondere an Kokoszucker ist, dass man ihn genau wie raffinierten (weißen) Zucker verwenden kann. Er schmeckt zudem nicht nach Kokos, sondern besitzt einen intensiven Geschmack nach Karamell. Außergewöhnlich an dieser Alternative unter den Süßungsmitteln ist auch sein niedriger Schmelzpunkt – Kokoszucker zergeht fast auf der Zunge. Deshalb eignet sich dieses Süßungsmittel fantastisch zum Backen, auf Eis, Joghurt oder Drinks.

Kokoszucker – gesünder als Zucker aus Zuckerrüben?

Laut verschiedener Herstellerangaben soll der glykämische Index von Palmzucker 35 niedriger als der von Haushaltszucker (56-75) sein. Der glykämische Index gibt darüber Auskunft, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt – und damit die Insulinausschüttung anfeuert. Je höher der Blutzuckerspiegel, desto mehr Insulin wird ausgeschüttet. Das Insulin hat die Aufgabe, den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu befördern, damit er dort in Form von Energie zur Verfügung steht. Sobald das Insulin dann den Blutzucker in die Zellen befördert hat, sinkt der Blutzuckerspiegel rapide ab und es entsteht ein Gefühl von Heißhunger. Daher stehen gerade hochglykämische Lebensmittel stark im Verdacht, für schnelle Gewichtszunahme verantwortlich zu sein.

Kokosblütenzucker lässt den Blutzuckerspiegel nicht so stark in die Höhe schnellen lassen und hält damit den Insulinspiegel auf einem niedrigeren Level – es entsteht kein Heißhunger und man ist länger satt. Dennoch wurden bislang keine repräsentativen medizinischen Studien zu diesem Effekt durchgeführt. Bleibt nur der Selbstversuch.

Nachhaltig und fair produziert – aber teuer

Weitere klare Vorzüge des Kokoszuckers sind dessen größere Menge an Vitaminen und Mineralien – und seine nachhaltigeren Produktionsweise – eine einzige Palme kann bis zu 70 Jahre lang Nektar für Zucker liefern. Und das ohne den Einsatz von Düngemitteln oder Pestiziden. Asiatische Kleinbauern stellen den Zucker aus Kokospalmenblüten durch mühselige Handarbeit her, indem sie die Blütendolden der Kokospalmen anritzen und den Saft auffangen, der dort austritt. Dieser Kokosnektar wird dann aufgekocht, wodurch die feinen, braunen Kristalle entstehen. Durch die aufwändigen Arbeitsschritte ist der Preis für Kokoszucker mit bis zu 40€ für das Kilo deutlich höher, als der für Raffinade – dafür unterstützt man mit dem Kauf die lokalen Bauern und nicht die Konzerne der Zuckerindustrie.

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