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Koriander – 7 Gründe warum du mehr davon essen solltest!

Bei Koriander scheiden sich die Geister: die einen lieben Kraut und Samen. Die anderen verziehen schon das Gesicht, wenn sie Koriander hören! Für manche schmeckt das frische grüne Kraut nach Seife. Forscher haben herausgefunden, dass es tatsächlich in den Genen liegt, ob wir das Gewürz mögen oder nicht. Aber auch kulturelle Faktoren spielen eine Rolle. Im Mittleren Osten und Südostasien lieben 95% der Bevölkerung die feinen Blättchen. Besonders spannend: man kann den Geschmack auch lieben lernen. Und das lohnt sich! Denn das älteste Küchenkraut der Welt wird seit Jahrtausenden von Jahren nicht nur wegen seiner hervorragenden Würzkraft geschätzt, sondern auch wegen seiner vielfältigen Heilkraft. Vor allem in Indien, China und Ägypten spielt Koriander seit eh und je eine große Rolle in der Naturheilkunde. In Sanskrit-Schriften und im Alten Testament wurde von der positiven Wirkung von Koriander berichtet. Auch der antike Mediziner Hippokrates von Kos ernannte das würzige Kraut samt Samen zum Medikament. Koriander zählt zu den Doldengewächsen und wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Seine weißen bis rötlichen Blüten tragen braun-gelbliche Früchte, die wir als Koriandersamen kennen. Koriander ist besonders reich an gesundheitsfördernden Phytonährstoffen und ätherischen Ölen. Wer ihn also nicht wegen seines einzigartigen und so erfrischenden Geschmacks schätzt, könnte dennoch von seiner heilenden Wirkung profitieren und etwa Verdauungsbeschwerden oder Hautprobleme loswerden. Lest jetzt, welche 7 positiven Eigenschaften Koriander hat!

Gemahlen oder die ganze Frucht
Koriandersamen sind ein beliebtes Gewürz für Backwaren oder Liköre und stecken in vielen Curry-Gewürzmischungen aus dem Mittleren Osten und Südostasien.

7 gute Gründe, mehr Koriander zu essen!

  • Koriander gilt als natürliches Antibiotikum: Das in frischen Korianderblättern steckende Dodecenal gilt als stärkste natürlich vorkommende antibakterielle Substanz. Forscher an der University of California in Berkeley fanden noch ein dutzend weitere antibiotische Komponenten, die bakterielle Schädlinge wirksam bekämpfen können. Dodecanal befindet sich auch in Koriandersamen. Es lohnt sich also, sowohl frischen Koriander als auch Koriandersamen so oft es passt, ins Essen zu geben!
  • Koriander versorgt dich mit Antioxidantien: Sie sind das absolute Signalwort, wenn es um gesunde Ernährung geht. Zu den Antioxidantien zählen Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie wirken besonders effektiv gegen Entzündungsbeschwerden im Körper und können bei chronischen Krankheiten wie beispielsweise Rheuma helfen. Außerdem vertreiben sie freie Radikale, die durch Oxidationsvorgänge im Körper und Stress entstehen und halten das natürliche Gleichgewicht im Inneren aufrecht. Sie stärken dein Immunsystem.
  • Koriander fördert den Stoffwechsel: Iss so oft es geht frische Korianderblätter und dein Verdauungsapparat freut sich! Koriander regt auf gesunde Weise deinen Appetit an. Dank der guten ätherischen Öle stimuliert Koriander die Verdauung und bringt vor allem die Funktion der Leber und des Darms in Schwung. Seine antibakteriellen Eigenschaften können außerdem aktiv Linderung bei bakteriell bedingtem Durchfall schaffen.
  • Koriander hilft gegen Infektionen: Das aus den Samen gewonnene ätherische Korianderöl entpuppt sich als tatkräftiger Keimbekämpfer. Im Zuge der zunehmenden Antibiotika-Resistenzen wird Koriander als keimtötende Substanz in der Medizin immer interessanter. Auch als Nahrungsmittelzusatz kommt Koriandersamenöl in Frage. Es bekämpft Lebensmittelvergiftungen und hilft beispielsweise gegen Salmonellen. Ölbäder, Einreibungen und Massagen mit Koriandersamenöl sind besonders wohltuend und wirken sogar schmerzstillend bei Arthrosebeschwerden, Muskelleiden oder Bauchschmerzen. Der Duft des ätherischen Koriandersamenöls wirkt innerlich wärmend und sorgt an kalten Wintertagen für herrlich wohlige Entspannung.
  • Koriander reinigt deinen Organismus: Koriander ist die Nummer eins, wenn es um die Entgiftung des Organismus geht. Er bindet die Moleküle von Giften und Schwermetallen, wie Quecksilber, und leitet sie aus dem Körper aus. Das wiederum beugt vielen Krankheiten vor, die langfristig durch die Gifte entstehen können.
  • Koriander senkt den Blutzuckerspiegel: Im Koriander sind Säuren enthalten, die Cholesterin aus dem Blut vertreiben und Venen und Arterien effektiv reinigen. Außerdem bewirkt Koriander eine Ausleitung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse und kann Diabetikern (Typ 2) helfen, ihren Blutzuckerspiegel besser zu regulieren. 
  • Koriander ist gut für den Teint: Alle gesundheitsfördernden Eigenschaften des Korianders kommen auch bei vielen Hautkrankheiten wie Ausschlägen oder Pilzerkrankungen zum Zuge. Du kannst in diesem Fall sehr gut einen Koriander-Aufguss machen. Tränke ein Mulltuch mit dem Aufguss und lege oder wickele es als Umschlag auf oder um die betreffenden Hautstellen. 
Gesundes Brotgewürz
Gemahlene Koriandersamen stecken oft zusammen mit Anis, Fenchel und Kümmel im Brot.
Wertvolles Öl aus Koriandersamen
Das ätherische Öl riecht wohltuend wärmend, wirkt schmerzlindernd und antibakteriell.
Frischer Koriander
Korianderanderblätter reinigen deinen Organismus, fördern den Stoffwechsel und versorgen dich mit Antioxidantien.

So schmeckt Koriander und so verwendest du ihn richtig!

Samen und Blätter des Korianders schmecken völlig unterschiedlich und werden natürlich auch ganz anders in der Küche eingesetzt. Auch die oben erwähnte Koriander-Abneigung kommt hauptsächlich bei dem frischen Kraut vor, während Koriandersamen, vor allem im gemahlenen Zustand, bei uns ein gängiges und zugängliches Gewürz sind. Obwohl wir die gemahlenen oder ganzen Samen auch in sehr vielen indischen Curry-Mischungen finden. Gemahlener Koriander schmeckt leicht süßlich, fruchtig, orangenartig und sehr viel weniger intensiv als das frische Kraut. Die ganzen Samen lassen sich im Mörser prima zerstoßen. Für einen besonders intensiven Geschmack kannst du die Koriandersamen ohne Fett in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten. Gemahlener Koriander passt nicht nur zur asiatischen Küche, sondern auch hervorragend zu Kompott, deftigem Gulasch, Weihnachtsgebäck, Punsch und Brot. Bewahrt das Gewürz dunkel und luftdicht verschlossen auf, dann hält es bis zu 6 Monate seinen Geschmack. Das Pulver schmeckt übrigens klasse als Butter zu Brot, Kartoffeln, Ofengemüse oder Reisgerichten. Dazu Butter cremig rühren und mit Koriander und Fleur de Sel würzen.

In China, Thailand und Vietnam ist Koriander das beliebteste Küchenkraut und wird bei uns deshalb gerne mal als chinesische Petersilie bezeichnet. Tatsächlich sehen frischer Koriander und glatte Petersilie sehr ähnlich. Riechen und schmecken aber sehr anders. Ganze Korianderblätter sind eine erstklassige Zutat in frischen Salaten, frisch gehackt toppen sie Currys grandios, und fein gehackt schmeckt es statt Basilikum im Pesto wirklich toll. Frischer Koriander schmeckt stark, leicht scharf, erfrischend und unverwechselbar. Du kannst den Koriander einfach waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen oder mit den feinen Stielen zusammen hacken. Koriander passt toll zu Suppen, Salat, Gemüsegerichten, Currys, Fleisch, Fisch und Geflügel. Es schmeckt fast zu allen asiatischen Gerichten und verpasst ihnen am Ende die frische Note.

Ob Samen oder Blätter, die Dosierung von Koriander sollte mit Gefühl erfolgen. Denn schnell wird das extravagante Gewürz im Essen zu dominant. Wer Koriander liebt und kennt, kann natürlich mutiger vorgehen. Koriander ist in ein Einzelgänger unter den Gewürzen. Er verträgt sich nicht mit sehr vielen anderen. Minze passt ganz gut oder Kreuzkümmel.

Indische Speisen
Koriander gehört in Indien zu jedem Menü!
Gehackter Koriander auf gegrilltem Mais
Du kannst das grüne Kraut vielseitig einsetzen und auf Gemüse, in Dips, als Suppen-Topping oder fürs Pesto verwenden.

Menü
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