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Kochkurs Goslar: Rezepte & kulinarische Highlights

Kochkurs Goslar: Rezepte aus dem Harz

Mit der UNESCO-geschuetzten Altstadt, der Kaiserpfalz und dem Erzbergwerk Rammelsberg besitzt Goslar gleich drei Welterbe-Titel. Am Nordrand des Harz gelegen, verbindet die Stadt kaiserliche Geschichte mit einer Kueche, die von Wild, Harzer Kaese und Kraeutern lebt. Ein Kochkurs in Goslar ist eine kulinarische Wanderung durch den Harz. Hier sind drei Rezepte.

1. Harzer Wildgulasch mit Pilzen

Die Waelder rund um Brocken, Okertal und Gosetal sind die Heimat von Reh, Hirsch und Wildschwein. Im Herbst feiern die Goslarer Restaurants Wildwochen mit aufwendigen Menues. Dieses Wildgulasch mit Steinpilzen faengt den Geschmack des Harzes ein.

Zutaten (4 Personen)

  • 800 g Hirschgulasch (oder Reh)
  • 200 g frische Steinpilze (oder 30 g getrocknete)
  • 200 g Pfifferlinge
  • 2 Zwiebeln, grob gewuerfelt
  • 2 Karotten, in Scheiben
  • 2 EL Tomatenmark
  • 300 ml Rotwein
  • 400 ml Wildfond oder Rinderbruehe
  • 3 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblatter
  • 3 Pimentkoerner
  • 2 EL Preiselbeeren (aus dem Glas)
  • 3 EL Butterschmalz
  • 2 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer, Thymian

Zubereitung

  1. Wildfleisch trockentupfen, in Butterschmalz portionsweise scharf anbraten. Herausnehmen.
  2. Zwiebeln und Karotten im Bratfett andunsten. Tomatenmark einruehren und kurz mitroesten.
  3. Mit Rotwein abloeschen, einkochen lassen. Fond angiessen.
  4. Fleisch zurueckgeben. Wacholder, Lorbeer und Piment dazugeben.
  5. Zugedeckt bei 160 Grad im Ofen ca. 2 Stunden schmoren.
  6. Pilze putzen und in Scheiben schneiden. In etwas Butter anbraten.
  7. Pilze und Preiselbeeren zum Gulasch geben. 15 Minuten weiter koecheln.
  8. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.

Tipp: Dazu passen Spaetzle oder Kartoffelknoedel. Der Harzer Kraeuterlikoer Schaelker Tropfen ist der traditionelle Digestif nach einem Wildgericht in Goslar.

2. Harzer Kaese mit Musik

Der Harzer Kaese (Harzer Roller) ist eine der wenigen deutschen Kaesespezialitaeten mit EU-Herkunftsschutz. In den Goslarer Braustuebchen geniesst man ihn mit Zwiebeln, Essig und Oel auf Schwarzbrot – die Zwiebeln sind die Musik dazu.

Zutaten (4 Personen)

  • 4 Stueck Harzer Kaese (Harzer Roller), in Scheiben geschnitten
  • 2 grosse Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 4 EL Weissweinessig
  • 3 EL Kuerbiskernoel oder Olivenoel
  • 1 TL Kuemmel
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Schnittlauch, geschnitten
  • 8 Scheiben kraeftiges Schwarzbrot
  • Butter zum Bestreichen

Zubereitung

  1. Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Mit Essig, Oel, Kuemmel, Salz und Pfeffer marinieren.
  2. 30 Minuten durchziehen lassen – die Zwiebeln werden dadurch milder.
  3. Harzer Kaese in Scheiben schneiden und auf einer Platte anrichten.
  4. Marinierte Zwiebelringe grosszuegig ueber den Kaese verteilen.
  5. Mit Schnittlauch bestreuen.
  6. Schwarzbrot mit Butter bestreichen und dazu reichen.

Tipp: Die Musik im Namen kommt von den Zwiebeln – wer viel davon isst, macht spaeter Musik. In Goslar trinkt man dazu ein Glas Goslarer Gose, das historische Bier der Stadt.

3. Harzer Honigkuchen mit Tannenspitzen-Gelee

Auf dem stimmungsvollen Goslarer Weihnachtsmarkt im Schatten der Fachwerkhaeuser duftet es nach Tannenspitzen-Gelee und Harzer Honig. Dieser Honigkuchen mit Tannenspitzen-Gelee verbindet beides zu einem Gebaeck, das den Harz schmecken laesst.

Zutaten (1 Kastenform)

  • 300 g Harzer Honig (oder Waldhonig)
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Lebkuchengewuerz
  • 1 TL Zimt
  • 100 g gemahlene Haselnuesse
  • 100 ml starker Kaffee (abgekuehlt)
  • Fuer das Tannenspitzen-Gelee: 200 g junge Fichtenspitzen (Mai-Ernte)
  • 500 ml Wasser, 400 g Gelierzucker 2:1
  • Saft von 1 Zitrone

Zubereitung

  1. Fuer das Gelee: Fichtenspitzen waschen, mit Wasser aufkochen und 24 Stunden ziehen lassen. Abseihen, mit Gelierzucker und Zitronensaft 4 Minuten sprudelnd kochen. In Glaeser fuellen.
  2. Honig, Zucker und Butter in einem Topf langsam erwaermen, bis alles geschmolzen ist. Abkuehlen lassen.
  3. Eier unterruehren. Mehl, Natron, Gewuerze und Haselnuesse mischen, zur Honigmasse geben.
  4. Kaffee unterruehren, bis ein glatter Teig entsteht.
  5. In eine gefettete Kastenform fuellen. Bei 170 Grad (Umluft 150 Grad) ca. 55-60 Minuten backen.
  6. Abkuehlen lassen. In Scheiben geschnitten mit Tannenspitzen-Gelee servieren.

Tipp: Fichtenspitzen sammelt man im Mai, wenn die hellgruenen Triebe gerade austreiben. Das Gelee schmeckt harzig-frisch und passt perfekt zum wuerzigen Honigkuchen. Im Goslarer Weihnachtsmarkt gibt es es fertig zu kaufen.

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