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Ruhrgebiet Küche Bottrop: 3 Rezepte aus dem Ruhrpott

Bottrop im nördlichen Ruhrgebiet war einst Bergbaustadt und hat sich seine ehrliche Küche bewahrt. Hier steht das Essen im Mittelpunkt, das Bergleuten Kraft gab: Currywurst, Eintöpfe und deftige Hausmannskost. Entdecken Sie bei einem Kochkurs in Bottrop die Aromen der Region.

Ruhrpott-Currywurst mit Pommes

Die Currywurst ist die Seele des Ruhrgebiets. Zwar streiten sich Berlin und das Ruhrgebiet um die Urheberschaft, aber in Bottrop weiß jeder: Echte Currywurst gibt es nur mit einer würzigen, hausgemachten Soße aus Tomaten, Curry und einer Prise Geheimnis.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 8 grobe Bratwürste (Rheinische oder Thüringer)
  • Soße: 500 g Tomatenmark, 500 g Tomatenketchup, 200 ml Apfelessig, 150 g Zucker
  • 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Currypulver (mild)
  • 1 EL Currypulver (scharf)
  • 1 TL Pfeffer, 1 TL Paprika edelsüß, 1 TL Piment, 1 TL Koriander
  • 2 EL Worcestersauce
  • Öl zum Braten
  • Extra Currypulver zum Bestreuen
  • Pommes frites und Mayonnaise als Beilage

Zubereitung

  1. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in Öl bei mittlerer Hitze 5 Minuten anschwitzen, bis sie glasig sind.
  2. Tomatenmark zufügen und 2 Minuten mitrösten, damit das Tomatenaroma sich entfaltet.
  3. Essig, Zucker, alle Gewürze und Worcestersauce zugeben. 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Ketchup einrühren und weitere 15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln. Die Soße sollte sämig, aber nicht zu dick sein. Mit einem Pürierstab glatt mixen (optional).
  5. Bratwürste in einer Pfanne mit wenig Öl rundherum knusprig braten. In Scheiben schneiden.
  6. Currywurststücke auf einem Teller anrichten, mit der warmen Soße übergießen und großzügig mit Currypulver bestreuen. Mit Pommes frites und einem Klecks Mayonnaise servieren.

Tipp: Das Geheimnis einer guten Currywurstsoße ist die lange Reduktion und die Balance zwischen Süße und Säure. Manche Pott-Buden lassen die Soße sogar über Nacht ziehen, bevor sie serviert wird.

Grünkohl mit Mettenden und Kartoffeln

Der Grünkohl, im Ruhrgebiet liebevoll „Oschenk“ genannt, ist ein Wintergericht, das nach dem ersten Frost geerntet wird. Mit Mettenden, Kassler und gerösteten Kartoffeln ist er ein kräftiges Essen, das man nach einem langen Spaziergang durch den Bergpark unbedingt braucht.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1,5 kg frischer Grünkohl (oder 1 kg TK)
  • 4 Mettenden (grobe, geräucherte Würste)
  • 4 Kasseler-Koteletts
  • 200 g durchwachsener Speck, gewürfelt
  • 2 große Zwiebeln
  • 500 ml kräftige Fleischbrühe
  • 2 EL Schmalz
  • 3 EL Haferflocken
  • 1 TL Senf
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Muskat
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • Butter zum Braten

Zubereitung

  1. Frischen Grünkohl von den Stielen zupfen, waschen und in kochendem Salzwasser 5 Minuten blanchieren. Abschrecken, ausdrücken und grob hacken.
  2. Schmalz in einem großen Topf erhitzen. Gewürfelte Zwiebeln und Speck darin anbraten, bis der Speck knusprig wird.
  3. Grünkohl zugeben und 5 Minuten mitdünsten. Mit Brühe aufgießen, Haferflocken und Senf einrühren.
  4. Mettenden und Kassler in den Topf legen. Zugedeckt bei schwacher Hitze 1,5 Stunden schmoren – der Grünkohl darf ruhig lange kochen.
  5. Kartoffeln schälen, würfeln und in Butter in einer Pfanne goldbraun braten.
  6. Grünkohl mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Muskat abschmecken. Mit Fleisch und Bratkartoffeln servieren.

Tipp: Grünkohl schmeckt am zweiten Tag doppelt so gut. Im Ruhrgebiet wird er traditionell mit einem Klaren (Korn) serviert – angeblich ist das gut für die Verdauung der deftigen Mahlzeit.

Möppkenbrot mit Zwiebeln

Möppkenbrot ist eine westfälische Spezialität aus der Schlachtzeit, die auch in Bottrop als deftiges Frühstück geschätzt wird. Es ähnelt dem Panhas, wird aber mit Blut und Innereien gemacht und in der Pfanne knusprig gebraten.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g Möppkenbrot (in Scheiben, vom Metzger)
  • 3 große Zwiebeln
  • 3 EL Butterschmalz
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • Apfelmus zum Servieren
  • Pumpernickel oder Bauernbrot
  • Grober Senf
  • Gewürzgurken

Zubereitung

  1. Möppkenbrot aus der Verpackung nehmen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Trocken tupfen.
  2. Zwiebeln in feine Ringe schneiden.
  3. Butterschmalz in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Möppkenbrotscheiben einlegen und von beiden Seiten 4 bis 5 Minuten knusprig braten, bis sich eine goldbraune Kruste gebildet hat.
  4. In einer zweiten Pfanne die Zwiebelringe in etwas Butterschmalz bei mittlerer Hitze 15 Minuten langsam goldbraun rösten. Nicht zu hoch erhitzen, sonst werden sie bitter.
  5. Möppkenbrotscheiben auf Teller legen, mit Zwiebeln bedecken und mit Pfeffer würzen.
  6. Mit Apfelmus, Pumpernickel, grobem Senf und Gewürzgurken servieren.

Tipp: Möppkenbrot bekommt man nur beim guten westfälischen Metzger. In Bottrop wird es traditionell zum zweiten Frühstück nach der Frühschicht gegessen – mit einem Kaffee und einem Stück Graubrot.

Kochkurse in Bottrop

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