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Sauerländer Küche Iserlohn: 3 Rezepte aus dem Sauerland

Iserlohn am Rand des Sauerlands steht für herzhafte Küche, Wildgerichte und westfälische Gemütlichkeit. Zwischen Wäldern und Bergen hat sich eine Kochtradition entwickelt, die Deftigkeit und Einfachheit vereint. Entdecken Sie bei einem Kochkurs in Iserlohn die Aromen der Region.

Sauerländer Potthucke

Die Potthucke ist das Nationalgericht des Sauerlands: ein Kartoffelkuchen mit Mettwurst, im Ofen gebacken und in der Pfanne knusprig gebraten. Jede Familie hat ihr eigenes Rezept, aber das Grundprinzip ist immer gleich.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1,5 kg festkochende Kartoffeln
  • 300 g altbackenes Weißbrot
  • 500 ml Milch
  • 4 Eier
  • 200 g Speck, gewürfelt
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 Mettwürste
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Majoran
  • Schmalz zum Braten
  • Apfelmus und Preiselbeeren zum Servieren

Zubereitung

  1. Weißbrot in Würfel schneiden und mit warmer Milch übergießen. 20 Minuten quellen lassen.
  2. Kartoffeln schälen und fein reiben. In ein Küchentuch geben und gut ausdrücken.
  3. Speck und gewürfelte Zwiebeln in einer Pfanne auslassen. Mit den Kartoffeln, eingeweichtem Brot, Eiern und gehackter Petersilie mischen.
  4. Kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und Majoran würzen. Die Masse sollte kräftig gewürzt sein.
  5. Die Hälfte der Masse in eine gebutterte Kastenform geben. Mettwürste darauf legen, mit restlicher Masse bedecken.
  6. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 90 Minuten backen. Auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und in Schmalz goldbraun braten. Mit Apfelmus und Preiselbeeren servieren.

Tipp: Die Potthucke schmeckt erst am zweiten Tag richtig gut, wenn sie vollständig durchgezogen und in der Pfanne knusprig gebraten wird. Dazu passt ein Pils und ein Schnaps.

Sauerländer Wildragout

Das Sauerland ist Wildland: Hirsch, Reh und Wildschwein leben in den Wäldern rund um Iserlohn. Ein kräftiges Ragout mit dunkler Wildsoße, Preiselbeeren und Spätzle ist das klassische Herbstessen der Region.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1,2 kg Wildfleisch (Hirsch oder Reh, aus der Keule)
  • Marinade: 500 ml Rotwein, 1 Zwiebel, 1 Karotte, 1 Stück Sellerie, 3 Lorbeerblätter, 10 Wacholderbeeren, 5 Nelken, 10 Pfefferkörner
  • 3 EL Butterschmalz
  • 2 EL Mehl
  • 500 ml kräftige Rinderbrühe
  • 100 g Speck, gewürfelt
  • 2 Zwiebeln, klein gewürfelt
  • 100 ml Sahne
  • 2 EL Preiselbeeren
  • 1 TL Wacholderbeeren, zerdrückt
  • Salz, Pfeffer
  • Spätzle und Apfelrotkohl als Beilage

Zubereitung

  1. Wildfleisch in 3 cm Würfel schneiden. Marinade aus Rotwein und Gewürzen aufkochen, abkühlen lassen und das Fleisch über Nacht darin ziehen lassen.
  2. Fleisch abtropfen lassen und trocken tupfen. Marinade durch ein Sieb gießen, 300 ml auffangen.
  3. Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen. Fleisch portionsweise scharf anbraten und herausnehmen. Speck und Zwiebeln anschwitzen.
  4. Mehl über das Gemüse stäuben, mit Marinade und Brühe ablöschen. Fleisch zurückgeben, Wacholderbeeren und Lorbeer zufügen.
  5. Zugedeckt bei schwacher Hitze 1,5 bis 2 Stunden schmoren, bis das Fleisch zart ist.
  6. Lorbeer entfernen, Sahne und Preiselbeeren unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Spätzle und Apfelrotkohl servieren.

Tipp: Wildfleisch braucht Zeit und gute Marinade. Je länger es einlegt, desto zarter wird es und desto aromatischer schmeckt das Ragout. Preiselbeeren gehören als süß-säuerlicher Kontrapunkt unbedingt dazu.

Westfälischer Sauerbraten mit Klößen

Im Sauerland wird Sauerbraten ähnlich wie im Rheinland gemacht, nur etwas deftiger und ohne Rosinen. Die dunkle, säuerliche Soße ist der Star des Gerichts und wird mit Klößen und Apfelrotkohl serviert.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1,5 kg Rinderbraten (aus der Keule)
  • Marinade: 500 ml Rotwein, 500 ml Rotweinessig, 500 ml Wasser, 2 Zwiebeln, 1 Karotte, 1 Lorbeerblatt, 10 Wacholderbeeren, 10 Pfefferkörner, 5 Nelken
  • 3 EL Butterschmalz
  • 100 g Speck, gewürfelt
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Mehl
  • 50 g Lebkuchen
  • 2 EL Rübenkraut
  • Salz, Pfeffer
  • Kartoffelklöße und Apfelrotkohl als Beilage

Zubereitung

  1. Für die Marinade alle Zutaten in einem Topf aufkochen und abkühlen lassen. Braten darin 3 bis 4 Tage im Kühlschrank ziehen lassen, täglich wenden.
  2. Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Marinade durch ein Sieb gießen und auffangen.
  3. Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen. Braten rundherum scharf anbraten. Herausnehmen, Speck und Zwiebeln anschwitzen.
  4. Mehl zugeben, kurz rösten, mit 500 ml Marinade ablöschen. Braten zurückgeben und zugedeckt 2,5 Stunden bei schwacher Hitze schmoren.
  5. Braten warm stellen. Soße durch ein Sieb passieren, zurück in den Topf gießen. Lebkuchen einrühren und 10 Minuten köcheln, bis die Soße sämig ist. Mit Rübenkraut, Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Braten in Scheiben schneiden und mit Klößen, Apfelrotkohl und der dunklen Soße servieren.

Tipp: Der Lebkuchen ist das Geheimnis der Soße – er verleiht ihr Tiefe und eine fast schokoladige Note. Alternativ kann man auch Printen aus Aachen verwenden.

Kochkurse in Iserlohn

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