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Hallische Küche: 3 Rezepte aus der Saalestadt

Die hallische Küche ist geprägt von der Salzstadt-Tradition und der fruchtbaren Saale-Unstrut-Region – Deutschlands nördlichstem Weinanbaugebiet. Halle (Saale) verbindet mitteldeutsche Hausmannskost mit süßer Schokoladenkunst: Die berühmten Halloren-Kugeln sind nur der Anfang einer kulinarischen Reise durch die Saalestadt.

Probieren Sie drei Rezepte aus Halle – oder erleben Sie die Genusskultur bei einem Kochkurs oder Genuss-Event in Halle (Saale).

1. Hallorenkugeln-Dessert – Schokoladen-Crème mit Salz-Karamell

Die Halloren Schokoladenfabrik in Halle ist die älteste noch produzierende Schokoladenfabrik Deutschlands (seit 1804). Ihre berühmten Hallorenkugeln – zarte Schokoladenkugeln mit Cremefüllung – sind das Wahrzeichen der Stadt. Dieses Dessert ist eine Hommage: eine seidige Schokoladen-Crème, verfeinert mit einem Hauch Halleschem Salz und Karamell.

Zutaten (4 Portionen)

  • 200 g Zartbitterschokolade (70 %)
  • 300 ml Sahne
  • 2 Eigelb
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Fleur de Sel
  • Für das Salz-Karamell:
  • 80 g Zucker
  • 40 g Butter
  • 60 ml Sahne
  • ½ TL Fleur de Sel
  • Zum Garnieren:
  • 4 Halloren-Kugeln (Original)
  • Kakaopulver

Zubereitung

  1. Schokoladen-Crème: Die Schokolade fein hacken. 200 ml Sahne erhitzen (nicht kochen) und über die Schokolade gießen. 2 Minuten stehen lassen, dann glattrühren. Eigelb und Zucker verquirlen und unter die warme Schokoladenmasse rühren. Eine Prise Fleur de Sel dazugeben. Abkühlen lassen.
  2. Sahne unterheben: Die restlichen 100 ml Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die abgekühlte (aber noch weiche) Schokoladenmasse heben. In 4 Gläser oder Schälchen füllen und mindestens 3 Stunden kühlstellen.
  3. Salz-Karamell: Den Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun karamellisieren (nicht rühren, nur schwenken). Die Butter einrühren (Vorsicht, es spritzt!). Die Sahne langsam dazugießen und glattruhren. Das Fleur de Sel einstreuen. Abkühlen lassen.
  4. Servieren: Die Schokoladen-Crème mit einem Faden Salz-Karamell beträufeln. Je eine halbierte Hallorenkugel daraufsetzen und mit Kakaopulver bestäuben.

Tipp: Mehr über Schokoladenkunst erfahren Sie in unserem Guide zu Schokoladen-Tastings und Pralinenkursen.

2. Saale-Unstrut Weinschorle-Gelee mit Träubchen

Das Saale-Unstrut-Weinanbaugebiet direkt vor den Toren Halles ist Deutschlands nördlichste Weinregion und produziert elegante Weißweine mit mineralischer Frische. Dieses Weinschorle-Gelee fängt den Charakter der Region ein: leicht, spritzig und verfeinert mit frischen Trauben – ein perfektes Sommerdessert, das die Weinkultur auf den Teller bringt.

Zutaten (4 Portionen)

  • 300 ml trockener Weißwein (Saale-Unstrut, z. B. Müller-Thurgau oder Silvaner)
  • 200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 80 g Zucker
  • 6 Blatt Gelatine (oder pflanzliche Alternative)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 150 g kernlose weiße Weintrauben, halbiert
  • Frische Minzblätter zum Garnieren

Zubereitung

  1. Gelatine: Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen (ca. 5 Minuten).
  2. Wein erwärmen: 100 ml des Weißweins mit dem Zucker in einem Topf erwärmen, bis der Zucker sich gelöst hat (nicht kochen!). Die ausgedrückte Gelatine einrühren, bis sie sich vollständig gelöst hat.
  3. Mischen: Den restlichen Wein und den Zitronensaft dazugeben. Leicht abkühlen lassen und dann das Mineralwasser vorsichtig unterrühren (die Kohlensäure sorgt für feine Bläschen im Gelee).
  4. Trauben: Die halbierten Trauben in 4 Gläser oder Dessertschalen verteilen. Die Weinmischung vorsichtig darübergießen.
  5. Kühlen: Mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen.
  6. Servieren: Mit frischen Minzblättern garnieren.

Tipp: Für eine alkoholfreie Variante den Wein durch weißen Traubensaft und einen Spritzer Verjus ersetzen.

3. Hallescher Kartoffelkuchen – Herzhafter Hefekuchen

Der Hallesche Kartoffelkuchen ist ein deftiger Hefekuchen, der in den Bäckereien und auf den Wochenmärkten der Saalestadt seit Generationen verkauft wird. Anders als süße Kuchen wird er mit einer herzhaften Kartoffel-Quark-Masse belegt, die mit Speck und Kümmel gewürzt ist. In Halle isst man ihn lauwarm als Imbiss oder zum Abendbrot.

Zutaten (1 Blech)

Hefeteig:

  • 400 g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g)
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 50 g weiche Butter
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz

Belag:

  • 800 g mehligkochende Kartoffeln, gekocht und gestampft
  • 250 g Quark
  • 2 Eier
  • 200 g durchwachsener Speck, fein gewürfelt und ausgelassen
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 TL Kümmel
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 100 ml Sahne

Zubereitung

  1. Hefeteig: Hefe in der lauwarmen Milch mit Zucker auflösen. Mehl, Butter und Salz dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. 45 Minuten gehen lassen.
  2. Belag: Die gestampften Kartoffeln mit Quark, Eiern, Sahne, dem ausgelassenen Speck (samt Fett), Zwiebeln und Kümmel verrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  3. Formen: Den Hefeteig auf einem gefetteten Backblech ausrollen und einen kleinen Rand hochdrücken. Die Kartoffelmasse gleichmäßig darauf verteilen.
  4. Backen: Bei 200 °C Ober-/Unterhitze 30–35 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und leichte Flecken hat.
  5. Servieren: In Rechtecke schneiden und lauwarm servieren.

Dazu passt: Ein frischer Gurkensalat und – ganz stilecht – ein Glas Saale-Unstrut-Weißwein.

Hallische Küche erleben in der Saalestadt

Halle (Saale) vereint Händelhaus und Hallorenkugeln, Universitätsstadt und Weinregion. Entdecken Sie bei Miomente Kochkurse und kulinarische Erlebnisse in Halle (Saale). Und wenn Sie Lust auf Schokolade und Pralinen haben, schauen Sie in unseren Guide zu Schokoladen-Tastings und Pralinenkursen.

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