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Kochkurs Landshut: Rezepte & kulinarische Highlights

Kochkurs Landshut: Rezepte aus der niederbayerischen Herzogstadt

Die Herzogstadt Landshut beeindruckt mit der Burg Trausnitz und dem hoechsten Backsteinturm der Welt an St. Martin. Zwischen Isar und Hopfenland ist ein Kochkurs in Landshut eine Feier niederbayerischer Genusskultur. Hier sind drei Rezepte, die den Geschmack der Region einfangen.

1. Niederbayerische Schweinshaxe mit Knoedeln

Die Schweinshaxe ist das Aushaegeschild der bayerischen Kueche. In Landshut wird sie besonders knusprig zubereitet und mit fluffigen Semmelknoedeln serviert – ein Festessen, das an die grossen Tafeln der Landshuter Hochzeit erinnert.

Zutaten (4 Personen)

  • 2 Schweinshaxen (je ca. 1 kg)
  • 1 Liter dunkles Bier
  • 2 Zwiebeln, geviertelt
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 TL Kuemmel
  • Salz, Pfeffer
  • Fuer die Knoedel: 8 altbackene Semmeln, gewuerfelt
  • 250 ml warme Milch
  • 3 Eier
  • 1 Zwiebel, fein gewuerfelt
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Petersilie, gehackt
  • Muskatnuss

Zubereitung

  1. Schwarte der Haxen rautenfoermig einritzen. Mit Salz, Pfeffer und Kuemmel kraeftig einreiben.
  2. Haxen mit der Schwarte nach unten in einen Braeter setzen. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, Bier angiessen.
  3. Bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) ca. 2,5 Stunden braten. Regelmaessig mit dem Sud uebergiessen.
  4. Nach 2 Stunden die Haxen wenden (Schwarte nach oben). Die letzten 30 Minuten bei 220 Grad die Schwarte knusprig braten.
  5. Fuer die Knoedel: Semmelwuerfel mit warmer Milch uebergiessen, 15 Minuten ziehen lassen.
  6. Zwiebel in Butter glasig duensten. Eier, Petersilie und Zwiebeln zur Semmelmasse geben, mit Salz und Muskat wuerzen.
  7. Mit feuchten Haenden Knoedel formen. In siedendem Salzwasser 20 Minuten ziehen lassen.

Tipp: In Landshut trinkt man dazu ein sueffiges Helles von der Brauerei Wittmann. Fuer die perfekte Kruste die Schwarte in den letzten 10 Minuten mit etwas Salzwasser bepinseln.

2. Niederbayerischer Kartoffelkas

Der Kartoffelkas ist ein traditioneller Brotaufstrich aus zerdrueckten Kartoffeln mit Sauerrahm und Kraeutern – ein Landshuter Klassiker, der auf keiner Brotzeit fehlen darf. Einfach, ehrlich und unglaublich schmackhaft.

Zutaten (4 Personen)

  • 500 g mehligkochende Kartoffeln
  • 200 g Sauerrahm
  • 100 g Butter, weich
  • 1 kleine Zwiebel, sehr fein gewuerfelt
  • 3 EL Schnittlauch, fein geschnitten
  • 1 EL Petersilie, gehackt
  • 1 TL Kuemmel, gemahlen
  • Salz, Pfeffer
  • Dunkles Bauernbrot zum Servieren

Zubereitung

  1. Kartoffeln mit Schale in Salzwasser weich kochen. Abgiessen, schaelen und noch heiss durch die Kartoffelpresse druecken.
  2. Weiche Butter und Sauerrahm unterruehren, bis eine cremige Masse entsteht.
  3. Zwiebel, Schnittlauch, Petersilie und Kuemmel unterheben.
  4. Kraeftig mit Salz und Pfeffer abschmecken – der Kartoffelkas darf ruhig wuerzig sein.
  5. Mindestens 2 Stunden im Kuehlschrank durchziehen lassen.
  6. Auf frischem dunklem Bauernbrot servieren.

Tipp: Der Kartoffelkas schmeckt am besten, wenn er am Vortag zubereitet wird. In Landshut wird er gerne zum Barthelmae-Dult als Brotzeit serviert.

3. Bayerischer Obazda

Obazda ist der Inbegriff der bayerischen Biergartenkultur. Aus wuerzigem Camembert und Butter gemischt, passt er perfekt zu einer Breze und einem frisch gezapften Weizen von der Brauerei Wittmann in Landshut.

Zutaten (4 Personen)

  • 300 g reifer Camembert
  • 100 g Frischkaese
  • 80 g Butter, weich
  • 1 kleine Zwiebel, sehr fein gewuerfelt
  • 2 TL suesses Paprikapulver
  • 1 TL Kuemmel, gemahlen
  • 2 EL Schnittlauch, in Roellchen
  • Salz, Pfeffer
  • Brezn zum Servieren

Zubereitung

  1. Camembert mit einer Gabel fein zerdruecken. Rinde darf mit verarbeitet werden.
  2. Weiche Butter und Frischkaese gruendlich unterruehren.
  3. Zwiebelwuerfel, Paprikapulver und Kuemmel untermischen.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse sollte cremig, aber nicht ganz glatt sein.
  5. Mindestens 1 Stunde im Kuehlschrank durchziehen lassen.
  6. Mit Schnittlauch bestreut servieren, dazu frische Brezn reichen.

Tipp: Der Obazda wird noch wuerziger, wenn man einen Teil des Camemberts durch Romadur oder Limburger ersetzt. In der Hallertau serviert man dazu ein naturtruebes Helles.

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