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Schwäbische Alb-Küche: 3 Rezepte aus Reutlingen

Die Schwäbische Alb ist eine der ursprünglichsten Genussregionen Deutschlands. Rund um Reutlingen, das Tor zur Alb, verbindet sich schwäbische Kochkunst mit den Erzeugnissen einer kargen, aber geschmacksintensiven Landschaft. Linsen, Spätzle und Zwiebelrostbraten – hier kommt echtes Schwaben auf den Tisch.

Probieren Sie drei authentische Rezepte von der Schwäbischen Alb – oder erleben Sie die regionale Genusskultur bei einem Kochkurs oder Genuss-Event in Reutlingen.

1. Zwiebelrostbraten mit Spätzle – Der schwäbische Sonntagsbraten

Der Zwiebelrostbraten ist das Festtagsgericht der schwäbischen Küche. Ein saftiges Rostbrief (Rindersteak) wird mit einer Masse goldbrauner Röstzwiebeln bedeckt und in einer kräftigen Bratensauce serviert. In den Gasthäusern rund um Reutlingen und die Schwäbische Alb ist er der unangefochtene König der Speisekarte.

Zutaten (4 Personen)

  • 4 Rinderlenden-Steaks (à 200 g, ca. 2 cm dick)
  • 6 große Zwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
  • 3 EL Butterschmalz
  • 200 ml kräftige Rindbrühe
  • 100 ml Rotwein
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Senf
  • Salz, Pfeffer
  • Frische Spätzle als Beilage

Zubereitung

  1. Röstzwiebeln: Die Zwiebelringe in 2 EL Butterschmalz bei mittlerer Hitze langsam 20–25 Minuten goldbraun rösten. Nicht zu oft rühren – die Zwiebeln sollen karamellisieren. Mit einer Prise Salz würzen und beiseitestellen.
  2. Fleisch braten: Die Steaks kräftig salzen und pfeffern. In einer sehr heißen Pfanne mit dem restlichen Butterschmalz von jeder Seite 2–3 Minuten scharf anbraten. Herausnehmen und warm halten.
  3. Sauce: Im Bratfett das Mehl anschwitzen. Mit Senf, Rotwein und Brühe ablöschen. 5 Minuten einkochen lassen, bis die Sauce seidig wird.
  4. Zusammenführen: Die Steaks in die Sauce legen und 2 Minuten ziehen lassen. Auf Tellern anrichten und großzügig mit Röstzwiebeln bedecken.
  5. Servieren: Mit frischen Spätzle und einem Blattsalat anrichten.

Tipp: Der Schwabe sagt: „Die Zwiebeln machen den Braten.“ Nehmen Sie also lieber eine Zwiebel zu viel als zu wenig.

2. Alb-Leisa Linseneintopf – Kraftfutter von der Alb

Die Alb-Leisa (Linsen von der Schwäbischen Alb) sind eine Erfolgsgeschichte der regionalen Küche. Nachdem der Linsenanbau auf der Alb fast ausgestorben war, wurde er in den 2000er-Jahren wiederbelebt. Der Alb-Leisa Linseneintopf ist ein einfaches, nahrhaftes Gericht, das die Bauern der Alb seit Generationen kochen – jetzt mit den wiederentdeckten Originalsorten.

Zutaten (4 Personen)

  • 300 g Alb-Leisa (oder Berglinsen)
  • 150 g geräucherter Bauchspeck, gewürfelt
  • 2 Karotten, gewürfelt
  • 2 Kartoffeln, gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, in Ringen
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe
  • 2 EL Essig
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer, Majoran
  • Frische Petersilie

Zubereitung

  1. Speck auslassen: Die Speckwürfel in einem großen Topf knusprig auslassen. Zwiebel darin glasig dünsten.
  2. Linsen kochen: Linsen, Karotten, Kartoffeln und Lorbeerblatt dazugeben. Mit Brühe aufgießen und bei mittlerer Hitze 25–30 Minuten köcheln, bis die Linsen weich sind.
  3. Lauch: Den Lauch in den letzten 5 Minuten dazugeben, damit er noch Biss behält.
  4. Abschmecken: Das Lorbeerblatt entfernen. Mit Essig kräftig säuern – das ist essenziell für den typischen Geschmack! Mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen.
  5. Servieren: In tiefen Tellern anrichten und mit Petersilie bestreuen.

Tipp: Die Alb-Leisa gibt es in vielen Sorten – die „Späths Alblinse I“ ist besonders nussig. Wer keinen Essig mag, kann auch einen Spritzer Zitronensaft verwenden.

3. Ofenschlupfer – Schwäbischer Brotauflauf mit Äpfeln

Der Ofenschlupfer (auch Scheiterhaufen) ist das Paradebeispiel schwäbischer Sparsamkeit: Aus altem Brot, Äpfeln und einer Eiermilch entsteht im Ofen ein goldbrauner Auflauf, der außen knusprig und innen saftig-cremig ist. In Reutlingen und auf der Schwäbischen Alb wird er als eigenständiges Hauptgericht serviert – nicht als Dessert.

Zutaten (4 Personen)

  • 400 g altbackenes Weißbrot oder Hefezopf, in Scheiben
  • 4 säuerliche Äpfel (Boskoop oder Elstar)
  • 80 g Rosinen
  • 500 ml Milch
  • 4 Eier
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 g Butter (für die Form + Flöckchen)
  • 1 TL Zimt
  • 50 g Mandelsplitter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Äpfel vorbereiten: Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Rosinen in warmem Wasser 10 Minuten einweichen.
  2. Eiermilch: Milch, Eier, Zucker und Vanillezucker verquirlen.
  3. Schichten: Eine Auflaufform mit Butter ausstreichen. Abwechselnd Brotscheiben und Apfelspalten einschichten. Rosinen und Zimt zwischen die Schichten streuen.
  4. Übergießen: Die Eiermilch gleichmäßig über die Brot-Apfel-Schichten gießen. 15 Minuten einziehen lassen, damit das Brot die Flüssigkeit aufnimmt.
  5. Backen: Mit Butterflöckchen und Mandelsplittern bestreuen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 35–40 Minuten goldbraun backen. Mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Der Ofenschlupfer schmeckt am besten lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis oder einer Vanillesoße. Mehr kulinarische Erlebnisse finden Sie bei einem Kochkurs bei Miomente.

Schwäbische Alb-Küche erleben in Reutlingen

Reutlingen ist das Tor zur Schwäbischen Alb – einer Landschaft voller kulinarischer Schätze. Entdecken Sie bei Miomente Kochkurse und kulinarische Erlebnisse in Reutlingen und auf der Schwäbischen Alb.

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