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Lorbeer – herb & intensiv

Lorbeerblätter haben eine enorme Würzkraft und geben Sauerkraut, Suppen, Fonds, Saucen, Eintöpfen oder feinen Schmorbraten ein besonderes, herb-würziges Aroma. In Frankreich gehört Lorbeer in den klassischen Kräuterstrauß (Bouquet Garni) und kommt bei vielen traditionellen Gerichten zum Einsatz. Bei uns gibt es die Blätter meist getrocknet zu kaufen, während der immer grüne Strauch in mediterranen Ländern in fast jedem Garten wächst. Die dunkelgrünen, ledrigen Blätter des „Laurus nobiles“, wie der Strauch lateinisch heißt, landen hier deshalb oft frisch gezupft im Essen. Die dunklen schwarzen Beeren findest du übrigens häufig im Sauerkraut. Sie sind für einen würzig, scharf-bitteren Geschmack verantwortlich.

Getrocknete Lorbeerblätter
Die ätherischen Öle bleiben auch in den getrockneten Lorbeerblättern erhalten.

Immer grün und Wärme liebend!

Würzkraft: Lorbeer schmeckt angenehm bitter und intensiv würzig. Er hat eine sehr starke Würzkraft und sollte deshalb immer sehr vorsichtig dosiert werden. Frische Lorbeerblätter haben ein noch stärkeres Aroma, die getrockneten sind sehr viel harmonischer, mit nur leichter Bitternote. Die ätherischen Öle gehen beim Trocknen nicht verloren, deshalb kannst du Lorbeer auch in diesem Zustand gut verwenden. Getrocknet kannst du ihn das Ganze Jahr kaufen. Frischer Lorbeer ist bei uns am besten im Herbst zu bekommen. 

Herkunft: Lorbeer gehört zu den ältesten Nutzpflanzen überhaupt. Er existierte schon vor der Eiszeit. Die Römer benutzen Lorbeer schon zum Würzen und auch als Heilkraut. Ursprünglich stammt er aus Vorderasien, der wärmeliebende Strauch wächst heute viel im Mittelmeerraum. Im Volksmund wird der Edellorbeer auch Daphne genannt. In der griechischen Mythologie verwandelt sich die Nymphe Daphne in einen Lorbeerstrauch, um dem unsterblich in sie verliebten Apollon zu entkommen.

Lagerung: Frischer Lorbeer bleibt, in ein feuchtes Tuch gewickelt und im Kühlschrank gelagert, ungefähr 4 Wochen frisch. Getrocknete Lorbeerblätter sollten luftdicht, dunkel und trocken aufbewahrt werden. 

Wozu passt Lorbeer: Bei uns kommt Lorbeer meist in deftigen Gerichten zum Einsatz, wie Sauerkraut, Schmorbraten, Marinaden, fürs Beizen, in Suppen und Fonds.

Verwendung: Getrocknete Blätter gibst du einfach mit in den Topf und nimmst sie vor dem Servieren wieder heraus. Frische Blätter solltest du leicht einreißen, bevor du sie zum Essen gibst, dann entfalten sie ihr Aroma intensiver.

Medizinische Wirkung: Als Tee kann Lorbeer den Magen beruhigen, wirkt antibakteriell und appetitanregend.

Lorbeer im Schmorgericht | Entdeckermagazin Miomente
Lorbeer im Schmorgericht | Entdeckermagazin Miomente

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