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Tel Aviv entdecken: So schmeckt die Levante-Küche

Wer den Ursprung der neuen Weltküche erkunden möchte, der muss nach Israel! Die Levante-Küche überrascht, verwöhnt und überzeugt. Die Levante, das sind die Länder der aufgehenden Sonne. Die Gerichte dieser Küche sind unglaublich aromatisch und trotzdem leicht. Sie stecken voller Kontraste, kombinieren frische Komponenten wie Minze und Joghurt mit warmen Gewürzen, spielen mit Konsistenzen und Temperaturen. Im Zentrum steht üppiges, sonnengereiftes Gemüse. Der Gastronom Yotam Ottolenghi trägt es mit seinen wunderbaren Kochbüchern schon einige Jahre in die Welt hinaus und wir üben zuhause fleißig ein gutes Shakshuka, rühren Tahini für den gebackenen Blumenkohl an und tunken Fladenbrot in cremigen Rote-Bete-Hummus. Aber wie lebt es sich in Tel Aviv und welche Genüsse erwarten uns dort? Wir haben einen unvergesslichen Kurztrip in die aufregende Metropole am Meer gemacht und versorgen euch mit Reise- und Genuss-Tipps aus Israel.

Nur gute vier Flugstunden entfernt erwarten uns herrliches Wetter, unglaublich schöne Strände und gelassene Menschen. In den Sommermonaten regnet es nahezu gar nicht. Die Badestrände sind ein beliebter Treffpunkt für alle. Ein paar junge Frauen machen Yoga im Sand, umringt von Kindern, die im Wasser plantschen. Hinter uns spielt ein Paar Strandtennis. Und ein Stückchen weiter tummelt sich eine Gruppe Surfer. Herrlich! Eine pulsierende Stadt direkt am beruhigenden Meer. In Tel Aviv spürt man die Freiheit, die die Menschen hier im Vergleich zum restlichen Israel genießen. Das Motto lautet: lisromm, was so viel wie „sei flexibel und bleib locker“, bedeutet. Termine und Verabredungen können sekündlich kippen. Die Menschen leben im wahrsten Sinne den Augenblick. Schön und ein herrlich ungewohnt für uns!

Mezze - das Herstück der Levanteküche
Sharing-Kultur beim Essen

Fusion-Food zum Teilen

Klingt komisch, aber eine eigenständige Küche, die sich von anderen Esskulturen abgrenzt, gibt es in Israel gar nicht. Die Menschen in Israel kochen, wie sie es von ihren Eltern gelernt haben, und die sind aus allen Teilen der Welt eingewandert. Jeder einzelne hat Gerichte aus der Heimat nach Israel geholt. Deshalb können Sie bestens französisch, marokkanisch, österreichisch, polnisch, argentinisch, ungarisch oder was auch immer in Israel essen. Natürlich immer mit orientalischen Einflüssen gespickt.

Vor allem Tel Aviv wimmelt von kreativen, jungen Köchen, gutem Essen, hervorragendem Obst und Gemüse, eine bandbreite erstklassiger Gewürze und köstlichem Streetfood. Die Levante-Küche verwaltet einen riesigen Schatz an Geschmäckern. Schon früher kreuzten sich hier alte Handelsrouten aus dem Orient, Asien und Italien und das brachte verschiedenste kulinarische Einflüsse mit sich.

Auch heute ist Tel Aviv ist ein kulinarischer Melting-Pot! Hier regiert das Fusion Food. Gegensätze aus Orient und Okizent verschmelzen hier geschmackvoll und aufregend miteinander.

Viele junge Köche entwickeln avantgardistische Gerichte und kombinieren gegensätzliche Aromen miteinander. Paradebeispiel für diese experimentierfreiudige Art zu kochen ist das israelische Nationalgericht Shakshuka: Eine Art Spiegelei mit mediterranen Zwiebeln, Tomaten, Feta, Auberginen oder Zucchini – das dann mit Koriander, Kreuzkümmel und Zimt eine orientalische Note erhält.

Beim Essen liebt man das ungezwungene, gemeinsame Teilen vieler kleiner, warmer und kalter Mezze: vielfältige Gerichte, die alle zusammen auf den Tisch kommen. Eine arabische Tradition.

Allenby Street in Tel Aviv: Insidertipps für Genießer
Jaffa - die historische Altstadt von Tel Aviv

8 Insider-Tipps für Tel Aviv

  1. Auf dem Flohmarkt Shuk HaPishpishim in Jaffa kann man am besten die Atmosphäre der Stadt einsaugen und nach Schätzen und Mitbringseln stöbern.
  2. Levante-Küche par excellence: Das Onza von Starkoch Yossi Shitrit. Es befindet sich mitten auf dem Flohmarkt. Zwei junge Köche kreieren hier orientalische Gerichte mit modernem Twist. Die Musik ist laut und das Publikum ausgelassen.
  3. Streetfood vom Feinsten: Starkoch Eyal Shani ist sich nicht zu schade für Fast-Food. Im Miznon kann man feinstes Essen auf die Hand bekommen. Der Dauerbrenner: Pita mit gerösteten Blumenkohl.
  4. Mit einer Pita in der Hand geht man dann zum entspannten Banana Beach. Der Strand mit den gelben Liegestühlen liegt dicht an der Altstadt von Jaffa. Am Freitagnachmittag packen hier Trommler ihre Congas aus und begrüßen den Shabbat mit einer Drum-Session.
  5. Hummus gilt als Nationalheiligtum in Israel. Das beste Hummus bekommt man bei Shlomo und Doron in einer Seitenstraße vom Wochenmarkt Shuk HaCarmel. Beim Schlangestehen trifft man hier auf älteren jemenitische Juden und junge Hipster.
  6. Extrem spannend, weil sehr authentisch und nicht so touristisch ist der Dizengoff Food Market im Dizengoff Center. Donnerstagnachmittag und Freitag bekommt ihr hier von Einheimischen gekochte Gerichte zu sehr günstigen Preisen. Nutzt diese exzellente Chance, echte Tel Aviver Hausmannskost zu kosten.
  7. Tel Aviv ist ein Mekka für alle Coffeeholics. Unzählige Coffeeshops pflastern die Stadt. Ein Paradies für Bohnenliebhaber: Das Cafelix auf dem lebhaften Levinsky-Markt inmitten von Gewürzhändlern und angesagten Bars.
  8. Tel Aviv ist auch das Epizentrum der veganen Revolution. Unser Tipp: Erst die große Synagoge besuchen, dann ins stylishe Zakaim in der Allenbystreet. Die vegane Speisekarte ist persisch-israelisch-vegan.
Üppiges Frühstück in Tel Aviv mit Shakshuka - Entdeckermagazin - Miomente

Frühstücken in Tel Aviv

Die Israelis lieben die erste Mahlzeit des Tages und fahren beim Frühstück richtig üppig auf. Solltet ihr in einem guten Hotel residieren, werdet ihr an großen Büfetts mit warmen und kalten Köstlichkeiten überhäuft. Das Frühstück besteht meist aus Brot und Gebäck, Käse, Joghurt und Milchdesserts, Obst, Gemüse und Salaten, Tahini, Fisch, Eiern und Datteln. Die frischen Früchte, Datteln und Oliven machen das Besondere aus. Unterwegs gibt es den kleinsten Läden großartiges Hummus mit knusprigem Weißbrot oder Pita. Tipp: Bei Abu Hassan (Dolphin Street) schmeckt der Hummus erstklassig. Auf dem berühmten Foodmarkt Jaffa Flea Market könnt ihr euch mit frischem Obst, Falafel, Sabic-Sandwiches oder anderen leckeren Streetfood-Köstlichkeiten des Schlaraffenlandes stärken. Wer es morgens warm und würzig mag, der sollte sich das Eier-Tomaten-Gericht Shakshuka nicht entgehen lassen. 

Tel Aviv entdecken: top Weine in Israel - Entdeckermagazin - Miomente

Israels Weine

Nicht nur die israelische Küche, sondern auch Weine aus Israel machen sich seit einiger Zeit weltweit einen Namen. Viele Weinkenner schwören auf die guten Tropfen aus dem Gelobten Land. Klima und Böden an den Westhängen des Carmel-Gebirges sind sehr gut für den Weinanbau geeignet. Baron Edmond (Rothschild) brachte zionistischen Siedlern, die sich dort niedergelassen hatten, 1886 Weinpressen. Endlich konnten die Juden nach 2000 Jahren im Gelobten Land wieder koschere Weine für ihre religiösen Feiern herstellen. Bis heute ist die Carmel Winery im Zikon-Yaakov unter mehr als 200 Winzerbetrieben die größte in Israel. Seit ungefähr vierzig Jahren wird auch in den Bergen Galiläas und auf den Golan-Höhen Wein angebaut und exportiert. Junge Winzer in Israel setzen auf Rebsorten, die im mediterranem Klima am besten gedeihen: Cabernet Franc, Shiraz, Grenache, Sangiovese, Malbec und Marselan. Bei den weißen Sorten sind es neben den klassischen Rebsorten wie Chardonnay und Sauvignon Blanc, auch noch Chenin Blanc, Roussanne, Marssanne, Riesling, Gewürztraminer und Viognier. Tolle israelische Weine bekommt ihr in den kleinen Läden in der Dizengoff oder Ben Gurion Street, freundliche Beratung und nette Verkostung inbegriffen. Die Weine haben allerdings ihren Preis. Pro Flasche müsst ihr mit 20 Euro rechnen. Der Moment am Strand mit einem Glas Wein in der Hand, den Sonnenuntergang zu genießen, ist unschlagbar und jeden Cent wert.

Fisch und die levante-Küche. das Entdeckermagazin Miomente in Tel Aviv

Fisch und die Levante-Küche

Fischgerichte gehören in Israel zu jedem Festmahl, zu Hause und im Restaurant. Wie wir das aus der mediterranen Küche kennen, grillen die Israelis Fisch gern auf Holzkohle, mit Knoblauch, Zitronensaft und Paprika. Rund um den See Genezareth können Sie den berühmten St.-Petersfisch kosten. Die Legende geht, dass Petrus bei der Überquerung des Sees ein Taler ins Wasser fiel. Als er danach griff, erwischt er die Münze und einen vorbeischwimmenden Fisch. Petrus Daumenabdruck ist heute noch auf jedem St. Petersfisch zu sehen. Dieser Fisch, der mit seinen Zacken wie ein Ungeheuer der Tiefe aussieht, besticht geschmacklich durch sein festes, weißes, fast grätenfreies Fleisch. Heute stammt der Fisch allerdings nicht mehr aus dem See Genezareth, sondern aus Zuchtbecken am Rand des Hermon. Das bekannteste aller Fischgerichte jüdischer Kochkunst ist wohl der Gefillte Fisch. Das ist eine zusammengepresste Fischmasse unter einer gallertartigen Sauce, eine Art Pastete, die als Fisch geformt serviert wird. Eines der besten Fischrestaurants in Tel Aviv ist das Manta Ray. Es liegt direkt am Strand zwischen Tel Aviv Port und dem alten Hafen. Allein die zwölf Vorspeisen sind einen Besuch wert. Wer nach diesem opulenten, wunderbaren Mahl noch etwas Bewegung nötig hat, kann sich anschließend beim Matkot-Spiel, dem legendären Strandtennis der Tel Aviver, austoben. 

Unser Rezept-Tipp: Shakshuka 

Zutaten 2 EL Olivenöl, 2 EL Harissa, 2 TL Tomatenmark, 2 grosse Paprika (insgesamt ca. 300 g) in ½ cm Würfeln, 4 Knoblauchzehen, fein gehackt, 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen, 5 grosse, sehr reife gehackteTomaten (ca. 800 g), 4 Eier, 4 Eigelbe, Salz, dicker Joghurt

Zubereitung

  1. Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen, Harissa, Tomatenmark, Paprika, Knoblauch, Kreuzkümmel und ¾ TL Salz darin anschwitzen. 
  2. Unter Rühren für ca. 8 Minuten auf mittlerer Hitze andünsten, bis die Paprika ein bisschen weicher sind.
  3. Tomaten dazugeben und ca. 10 Minuten köcheln, bis eine dicke Sauce entstanden ist.
  4. Nun 8 kleine Kuhlen in die Sauce machen und in jede vorsichtig ein Ei bzw. Eigelb geben. Die Dotter sollten dabei nicht kaputt gehen.
  5. Für 8 – 10 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Eiweiss gestockt ist, die Eigelbe aber noch weich sind.
  6. Von der Platte nehmen, ein paar Minuten ruhen lassen und heiß servieren.
Levante-Küche: israelisches Rezept: Schakschuka - Entdeckermagazin - Miomente
Die Levante-Küche in unseren orientalischen Kochkursen entdecken - Entdeckermagazin Miomente

Kochen wie in Tel Aviv! Wenn ihr auch angetan seid von den vielen Aromen und frischen Ideen der kreativen Köche in Israel und Umgebung, dann vertieft euer Wissen rund um Kürbis-Hummus, Tahini, Tabuleh, Pitabrot und Za’atar. Unsere Kochprofis weihen euch in atmosphärischen Küchen in die Geheimnisse der orientalisch-mediterranen Kochkünste ein und zeigen euch, wie ihr zuhause mit spannenden Mezze eure Gäste verwöhnen könnt.

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