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9 Dinge, die Kaffeeliebhaber in ihrer Küche haben sollten!

Passionierte Kaffeetrinker sollten nicht lange zögern, das Kaffeebrühen auch in der eigenen Küche zu perfektionieren. Wer keine Mühen scheut, ist schon bald sein eigener Lieblings-Barista und (fast) nirgendwo wird der Kaffee besser schmecken als zuhause. Was die Kosten betrifft, habe ich gute Nachrichten. Für einen gut gemachten Espresso müsst ihr gar nicht mal so tief in die Tasche greifen. Kaffeeholics haben wunderbare, alternative Brühmethoden wiederentdeckt, mit denen es ein Kinderspiel ist, einen top Kaffee frisch zu brühen.

Im Handel findet ihr jede Menge Equipment, das euch beim Rösten, Mahlen und Brühen eines perfekten Kaffees hilft. Aber auch wenn die High-Tech-Varianten oft reizvoll erscheinen und easy in der Handhabung sind, das Geheimnis eines spitzen Espressos, Mokkas oder Filterkaffees liegt in Wahrheit oft in ziemlich alten und vor allem simplen Methoden, die wenig Schnickschnack und stattdessen echte Handarbeit erfordern. Wir verraten euch, welche Hilfsmittel euch zum besten Barista machen. Die Kaffeespiele sind eröffnet!

1. Für frisch aufgebrühten Kaffee: eine Chemex Karaffe

Kaffee perfekt brühen mit der Chemex Karaffe.

 Keine andere Art, Kaffee zu brühen, gibt dir das Gefühl ein Wissenschaftler zu sein und etwas vollkommen Richtiges zu tun! Diesen Effekt erzeugt einzig und allein die Chemex Glaskaraffe. Aber nur Optik und Handhabung überzeugen, auch der Geschmack ist wirklich grandios. Der Designklassiker, der übrigens auch in der MoMA in New York ausgestellt wurde, erzeugt dank seiner speziellen Form ein besonders ausgewogenes Kaffeearoma. Je nach Größe kostet die coole Kanne um die 40 Euro. Toller Nebeneffekt: sie ist kinderleicht sauber zu machen. Einfach den Papierfilter entsorgen und die Karaffe kurz ausspülen. Alternativ könnt ihr auch einen Keramikfilter auf eine Kanne setzen und euren Kaffee so frisch aufbrühen.

2. Für einen top Espresso: einen italienischen Kaffeekocher

Italienischer Espressokocher für originalen Genuss.

 Italiener nutzen diese kleine praktische Erfindung schon seit 1930. Das zeitlose Design und die grandiose Funktionalität überzeugen bis heute. Original sind die robusten und günstigeren Modelle aus Aluminium. Sie sind extrem hitzebeständig und können bestens auch auf Gasherden genutzt werden. Alles, was ihr braucht, sind also eine Herdplatte, Wasser, gutes Kaffeepulver und ein paar Minuten Zeit.

How to: erhitze etwas Wasser in einer Kanne und befülle das Unterteil deines Espressokochers – wichtig: nur bis zur Begrenzung. Die Kanne sollte nie unter- oder überfüllt sein. Durch das erhitzte Wasser wird das Aluminium vorgewärmt und es entsteht später kein metallischer Geschmack durch extreme Temperaturunterschiede beim Brühvorgang. Jetzt mahle deine Kaffeebohnen. Das Pulver anschließend leicht gehäuft in den Trichtereinsatz füllen, mit dem Finger leicht andrücken – nicht pressen. Den Trichter ins Kannenunterteil setzen und den oberen Teil der Kanne aufschrauben und auf den Herd stellen. Die Hitze sollte nicht zu groß sein. Das macht den Espresso bitter. Der Kaffee läuft über das Steigrohr nach oben. Jetzt hörst du das berühmte Brodeln und Zischen. Die erst tiefdunkle Flüssigkeit wird zunehmend heller. Wenn der Kaffee honigbraun ist, nimm die Kanne vom Herd. Jetzt das untere Teil unter kaltes Wasser halten. Sobald der Kaffee aufhört aus dem Steigrohr zu laufen, kannst du ihn in die Tasse gießen.

3. Um eine vollmundige Tasse Kaffe zu brühen: eine French Press oder Pressstempelkanne

Die French Press sorgt für ein vollmundiges Kaffeearoma.

 Die French Press ist wunderbar simpel zu Bedienen, schnell zu reinigen und benötigt nicht einmal einen Papierfilter. Der Geschmack ist großartig, denn der Kaffee hat einen besonders vollen Körper. Das Metallsieb entzieht dem Kaffee bei der Zubereitung, im Gegensatz zum Filter, keinerlei Fette und Öle. Dadurch entsteht geschmacklich viel mehr Fülle.

4. Zum Aufgießen: einen Gooseneck Kessel

das perfekte Equipment zum Kaffee Aufbrühen: eine Gooseneck Kanne.

 Einen klassischen Gooseneck Kessel gibt es von verschiedenen Herstellern. Das besondere Merkmal ist der schmale und gebogene Ausgießer. Der sieht einem Gänsehals sehr ähnlich und dem verdankt der Kessel auch seinen Namen (engl. Gooseneck – Gänsehals). Wer ihn schon benutzt hat, weiß, dass man dadurch gezielter und präziser aufgießen kann. Wenn du Kaffee mit einem Übergießverfahren selbst brühst – wie zum Beispiel mit der Chemex Karaffe oder Kalita Waves – ist es wichtig das heiße Wasser kontrolliert und in Etappen, in einem bestimmten Tempo und in kreisenden Bewegungen aufzugießen. Erst ein bisschen Wasser auf das Pulver gießen, dann etwas aufschäumen und durchlaufen lassen und dann erst Wasser nachgießen. Für diese präzise Technik lohnt sich ein Gooseneck Kessel ungemein.

5. Für den Extrakick: gib Chicoree zum Kaffee

Für den Extrakick sorgt Chicoree-Pulver im Kaffee.

In New Orleans und in Frankreich gaben die Kaffeetrinker im frühen 19. Jahrhundert Chicoree statt Kaffeesahne in ihr Heißgetränk. Ein halber Teelöffel gemahlener Chicoree kitzelt bei schwarzem Kaffee die Röstaromen und den eigenen Charakter der Kaffeebohne ganz besonders gut heraus. Das ist vor allem  für diejenigen interessant, die der Meinung sind, dass Milch und Wasser  den eigentlichen Kaffeegeschmack verfälschen. Und alle die vietnamesischen geeisten Kaffee favorisieren, sollten diesen Tipp beherzigen und das Pulver bei der Zubereitung hinzufügen.

6. Um Caffè Latte zu machen: einen elektrischen Milchschäumer

Für eine schnelle und perfekte Caffè Latte sorgen elektrische Milchschäumer.

Ihr braucht keine fancy Kaffeemaschine, um einen Espresso mit aufgeschäumter Milch zu kredenzen. Die kleinen elektrischen Quirle funktionieren wie eine Eins und erzeugen tollen, cremigen Schaum. Einfach in erwärmte Milch tauchen, aufdrehen und den Schaum auf jeden espresso-basierten Kaffee geben. Ebenso gut funktionieren die italienischen Edelstahl-Milchaufschäumer. Milch in den Topf einfüllen, auf dem Herd erwärmen, dann den Deckel drauf und ein paar Mal schnell den Knauf hoch und runter bewegen. Fertig!

7. Zum Wiegen der Kaffeebohnen: eine Küchenwaage

 Wenn du deine Bohnen zuhause frisch mahlen willst, was das Aroma in der Tat enorm steigert, ist eine präzise Waage unabdingbar. Auch wenn du ein bestimmtes Rezept für Cold Brew hast, wirst du um das Wiegen nicht herumkommen. Natürlich kannst du sie auch beim Kochen und Backen einsetzen. Die Anschaffung einer präzisen Waage lohnt sich immer!

8. Um Kaffeepulver frisch zu halten: Kaffeebeutel mit luftdichtem Verschluss

Luftdichtverschließbare Kaffeebeutel halten den Kaffee länger frisch.

 Geröstete Kaffeebohnen oxidieren, ein chemischer Prozess, der Kaffee sein Aroma kostet. Es bilden sich Säuren, die den Geschmack des Kaffees verfälschen. Mit anderen Worten Kaffee versauert, wenn er falsch aufbewahrt wird und an der Luft liegt. Schon nach ein bis zwei Wochen wird sich der Geschmack dramatisch verändert haben. Mit simplen luftdichten Kaffeebeuteln verhinderst du diesen Effekt und deine Kaffeebohnen bleiben länger wie sie sein sollten.

9. Um Kaffeebohnen, zu lagern: Weckgläser

Kaffeebohnen halten sich in einfachen Weckgläsern länger frisch.

Wer kein Freund von Einwegbeuteln ist, kann seinen Kaffee auch in Weckgläsern, die luftdicht verschließen, lagern. Die Gläser müssen dunkel stehen. Dennoch empfiehlt es sich immer, den Kaffee so schnell wie möglich zu verbrauchen und nicht ewig aufzubewahren. Im Gegensatz zu einem guten Wein, wird Kaffee mit der Zeit nicht besser.

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