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DIY: Rosmarin-Öl

… und wie das duftet!

Gewürzmischungen, Marinaden oder eben Kräuteröle sind momentan ein absoluter Renner auf den Wochenmärkten, Feinkostläden oder Supermärkten. Vor allem in der Grillsaison kann damit Fleisch, Fisch und Gemüse so richtig aufgepeppt und den Speisen eine herrliche Note verliehen werden. Auch als Mitbringsel, Aufmerksamkeit oder Geschenk machen sich die Flaschen und Tiegelchen wunderbar. Denn: Alles kann kinderleicht selbst hergestellt werden! An dieser Stelle widmen wir uns einem Öl, das ideal fürs Braten, Kochen, Marinieren und Würzen ist und dessen Aroma einem saftigen Steak oder zarten Kartoffeln den letzten Schliff verleiht: ein köstliches Rosmarin-Öl!

Öl selber herstellen

Was brauch’ ich dafür?

Zutaten

  • hochwertiges Biopflanzenöl (z.B. für Olivenöl für einen intensiven Geschmack, Nussöl für eine etwas milderer Würze)
  • fest verschließbare Glasflaschen (am besten dunkles Glas)
  • Rosmarin-Zweige

Wie geht’s und was muss ich beachten?

  • Flaschen

    Am besten eignen sich luftdichte, fest verschließbare Glasflaschen. Vorzugsweise Braunglas, da dies das Öl vor Lichteinwirkungen schützt und das Öl länger haltbar macht. Bei gebrauchten Flaschen darauf achten, dass diese sehr gut ausgespült (Wasser und Spülmittel reichen völlig aus) und anschließend getrocknet werden – Reste lassen das Öl trüben und verderben.

  • Öl

    Hier bitte unbedingt auf Qualität setzen! Hochwertige Öle dienen nicht nur der Gesundheit, sondern entfalten auch keine bitteren Aromen. Für einen intensiveren Geschmack ist Olivenöl ein absoluter Allrounder; wer es lieber milder mag, sollte sich entweder ein gutes Sonnenblumenöl oder Nussöl (z.B. Haselnuss oder Walnuss) als Grundlage nehmen.

  • Kräuter

Hier sind der Fantasie oder dem eignen Geschmack keine Grenzen gesetzt! Für unser Rosmarin-Öl nehmen wir ein paar Zweige aus dem Garten. Natürlich eignen sich auch gekaufte Kräuter bestens. Ob Thymian, Chili oder Basilikum spielt dabei keine Rolle, alles ist erlaubt! Je nach Größe der Flasche und/oder gewünschtes Aroma mehr oder weniger Zweige von den Kräutern verwenden.

  • Zubereitung/Lagerung

Die Zweige einfach in die Flasche stecken und diese mit dem Öl auffüllen. Wichtig: Die Kräuter müssen vollständig vom Öl bedeckt sein – Schimmelgefahr! Danach muss das Öl nun fünf bis sieben Wochen gelagert werden – bitte an einem kühlen und dunklen Ort, denn so können sich die Aromen am besten entfalten und ihren Geschmack an das Öl abgeben. Dann können die Zweige entweder der Flasche entnommen werden oder aber auch darin bleiben. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Öl nach jedem Gebrauch wieder (mit frischem Öl) aufgefüllt wird.

Tipps und Tricks

Wer dem Öl noch einen besonderen Pfiff verleihen möchte, kann neben Kräutern auch noch ganze Pfefferkörner, Chilis oder Knoblauchzehen hinzugeben! Ein kleines Stück Zitrone verstärkt die Aromen und verleiht der eigenen Mischung einen intensiven Geschmack.

Mit Rosmarin lässt sich auch Salz herrlich verfeinern. Die Nadeln von 3 Rosmarin-Zweigen klein hacken und mit 200 g grobes Meersalz in einem kleinen Glas/Gefäß mischen. 3-4 Wochen ziehen lassen und genießen!

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