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Welches Glas für welchen Cocktail

Unser Cocktail-Gläser-Guide

Ein Cocktailabend ist doch immer auch ein magisches Spektakel: Der Barkeeper steht wie ein Alchemist über der glänzenden Vielzahl seiner Gerätschaften und schüttelt, rührt, crushed und entflammt schillernde Cocktails, die er dann aus atemberaubender Höhe in ein elegantes Glas gießt. Doch bei der Wahl des Glases geht es nicht nur ums gute Aussehen. In unserem Ratgeber erfahrt ihr mehr darüber, welcher Cocktail in welchem Glas serviert wird und warum.

So viele Gläser? Wozu?

Das Glas soll zum Getränk passen. Erster Gesichtspunkt ist dabei – ganz klar – das Fassungsvermögen. Für einen Whisky – pur oder on the rocks – oder einen klassischen Sour mit wenigen Zutaten genügt der niedrige, stabile Tumbler. Nichts ist trauriger als ein kleiner, steifer Drink, der in einem viel zu großen Glas so verloren wirkt wie ein Kleinkind in Erwachsenenkleidern. Anklänge an das „halbleere Glas“ bleiben da nicht aus und könnten die Stimmung trüben. Bloß nicht!

Der zweite Gesichtspunkt ist ebenfalls ein praktischer und hat damit zu tun, wie Du den Cocktail präsentieren möchtest: Wie ist das Glas geformt? Bleibt ein Strohhalm darin stecken, ohne nach außen zu kippen? Eignet sich der Glasrand für eine Zucker- oder Salzkruste und kann man eine Limettenscheibe darauf platzieren?

Der dritte Aspekt: Unterstützt die Glasform den Geschmack des Cocktails? Die Rundung des Gefäßes, eine bauchige oder zylindrische Form, gerade Linien oder die „Tulpe“ – all das trägt dazu bei, wie sich die Aromen und Duftnoten eines Cocktails entfalten können. Wer dafür keinen Sinn hat, darf gern aus einem Pappbecher trinken. Alle anderen laden wir ein zu einem kleinen Spaziergang durch die schillernde Welt der Cocktailgläser.

Cocktailgläser-Ratgeber
Welches Glas passt zu welchem Cocktail?
Die Form entscheidet über den Geschmack

Die Übersicht: Welcher Cocktail in welches Glas?

Martiniglas:

Martini

Daiquiri

Manhattan

Coupette:

Golden Cadillac

Daiquiri

Blood & Sand

White Lady

Margaritaglas:

Margaritas

Tumbler:

Negroni

Gin Basil Smash

Old Fashioned

Longdrink-Glas:

Mojito

Cuba Libre

Gin Tonic

Screwdriver

Long Island Ice Tea

Tiki-Becher:

Mai Tai

Zombie

Bahama Mama

Fancy-Glas:

Pina Colada

Hurricane

Singapore Sling

Sex on the Beach

Collins-Glas

Tom Collins

Ballonglas:

Aperol Sprizz

Gin Tonic

Lillet

Kupferbecher:

Moscow Mule

Mint Julep

Welche Cocktail in welchres Glas
Welcher Cocktail passt in welches Glas?
Manche Drinks wie der Martini haben eine eigene Glasform geschaffen

Welches Glas für welchen Drink?

Wie bei vielen Hobbys wächst auch hier der Bedarf mit den Ansprüchen. Für eure ersten Gehversuche als Barkeeper genügen euch sicher wenige Basics. Wenn eure Cocktail-Vorhaben ambitionierter werden, solltet ihr im Glasschrank langsam Platz für weitere Varianten schaffen.

Das Martiniglas

Das Martiniglas
Das Martiniglas
Der Klassiker unter den Cocktailgläsern: schlicht, spitz, elegant

Wie sieht es aus? Es läuft spitz zu und fasst ca. 15 cl.

Was trinkt man daraus? Natürlich Martini. Was sonst.

Steckbrief: Wer kennt es nicht – in der Hand von James Bond oder einem seiner geheimnisvollen Bond-Girls? Das Martiniglas ist elegant, schon deshalb, weil seine Form keine üppige Dekoration erlaubt. Kein Strohhalm, kein Schirmchen, keine halbe Ananas am Glasrand lenkt vom Wesentlichen ab und kein Eis verwässert den markanten Geschmack. Höchstens eine Olive darf im Martini ausdrucksvoll zu Boden sinken. In diesem Glas wird kein Feel-Good-Cocktail serviert, an dem man einen ganzen Abend lang nippt. Eine kurze Pause an der Bar – dann schnell zurück zum Kampf gegen das Böse.

Die Coupette

Die Coupette
Die Coupette
Eine klassische Cocktailschale für Daiquiris und andere Short Drinks ohne Eis

Wie sieht sie aus: Die Coupette ist eine breite, flache Schale mit rundem Fuß und langem Stiel. Sie fasst etwa 250ml.

Was trinkt man daraus: Shortdrinks. Von Daiquiri bis Blood and Sand – viele Cocktails machen in einer Coupette eine gute Figur. Sie liegt gut in der Hand und ist durch ihre breite Öffnung perfekt für aromatische, zitrusduftige Cocktails ohne Eis. Am besten stellt man die Gläser daher vorher kurz ins Eisfach.

Steckbrief: Nippt man daran, genießt man gleichzeitig den Duft. Allzu viel Platz ist in einer Coupette nicht, deshalb eignet sie sich für klassische Drinks mit wenigen Zutaten. Früher schlürfte man daraus Champagner – das macht heute natürlich niemand mehr, denn durch die breite Öffnung verpufft die Kohlensäure im Nu.

Das Margaritaglas

Das Margaritaglas
Typisch ist der hochgezogene Rand

Wie sieht es aus: Wie die Coupette, nur mit einer Taille und steil hochgezogenem Rand. Es fasst etwas mehr, nämlich ca. 280 – 350ml.

Was trinkt man daraus: Wie der Name schon sagt: Margaritas.

Steckbrief: Der steil hochgezogene Glasrand lässt sich hervorragend mit Limettensaft benetzen und in Salz drehen – Markenzeichen der echten Margarita.

Der Tumbler

Tumbler
Niedrig und stabil: der Tumbler
Ein Glas für starke Drinks ohne Schnickschnack

Wie sieht er aus: Der Tumbler ist ein niedriges, zylindrisches Glas mit dickem Boden mit 180 – 300 ml Fassungsvermögen.

Was trinkt man daraus: Handfest sind auch die Drinks, die traditionell darin serviert werden – einfache Old Fashioned Drinks und Sours mit wenigen Zutaten, zum Beispiel der einfach-geniale Sommerdrink Cold Brew Negroni oder der Gin Basil Smash. Alles, was ein Short Drink auf Eis ist und nicht mit einem Filler aufgegossen wird. Was hier nicht ins Glas gehört: Whisky. Der muss ins Nosing-Glas.

Steckbrief: Der Tumbler ist robust. Anders als sein Name vermuten lässt, gerät er aufgrund seiner geringen Höhe und meist dicken, schweren Glaswände nicht ins Wanken (engl. tumble = schwanken, torkeln).

Das Longdrink-Glas

Das Longdrink-Glas
Das Longdrink-Glas
Schlicht und ergreifend: Für Mojitos oder Caipirinhas

Wie sieht es aus: Das hohe, mehr oder weniger gerade geformte Glas ist perfekt für Longdrinks, also „verlängerte“ Cocktails mit Eis, Soda und Fruchtsäften. Es umfasst ca. 400ml.

Was trinkt man daraus: Im Longdrinkglas könnt ihr eine Vielzahl von Drinks servieren, ob Long Island Ice Tea, Gin Tonic, Screwdriver, Mojito oder Caipirinha.

Steckbrief: Das Longdrink-Glas wird auch Highball-Glas genannt. Die Form des Glases schreit geradezu nach einem Strohhalm und lädt dazu ein, bei einem solchen Cocktail auch mal etwas länger zu verweilen. Die Drinks in Longdrink-Gläsern werden direkt im Glas geschichtet und in der Regel nicht geschüttelt. Auf Eis gießt man die Spirituose, Saft, Filler und rührt dann maximal den Drink noch etwas um.

Das Collins-Glas

Tom Collins Glas
Das Collins Glas
Schlank, gerade, hoch: es fasst 30-40cl

Wie sieht es aus: Eine sehr schlanke und etwas höhere Sonderform des Longdrinkglases und, wie der Name schon sagt, das klassische Glas der beliebten Collins-Familie. Es umfasst 300 – 410 ml.

Was trinkt man daraus: Für Tom Collins, Michael Collins oder Pedro Collins werden unterschiedliche Spirituosen (Gin, Whisky, Wodka und viele andere) mit Zitronensaft, Zuckersirup und Eis kombiniert. Das Ergebnis sind ebenso einfache wie überzeugende Cocktails – einer passt immer.

Steckbrief: Der Legende nach liegt der Ursprung des Tom Collins in der Bar des Limmer’s Hotel in London. Angeblich wurde der Drink  Ende des 19. Jahrhunderts von einem Barmann namens John Collins entwickelt. Auf alle Fälle war der Tom Collins so beliebt, dass er kurz später auch in Jerry P. Thomas‘ Cocktail-Buch „The Bartender’s Guide“ aufgenommen wurde.

Das Ballonglas

Das Ballonglas
Das Ballonglas
Am besten für Gin Tonic oder Gin-Cocktails

Wie sieht es aus: Runde ballonförmige Schale, langer Stiel – ein bisschen wie ein sehr bauchiges, kugeliges Rotweinglas. Es umfasst locker auch mal 600ml oder mehr.

Was trinkt man daraus: Es bietet genügend Platz für eine Spirituose, Eis, einen Filler und ein paar weitere Zutaten  – perfekt für Sommerdrinks wie Aperol Sprizz. Beühmt geworden ist es aber durch den Gin Tonic. Auch wenn hier die Kohlensäure etwas schneller entweicht als in schmaleren Gläsern.

Steckbrief: Das Ballonglas ist ideal für aromenreiche Drinks, denn in dem bauchigen Kelch entfalten sich gerade die Düfte der verschiedenen Botanicals extrem gut. Wein braucht lange, um nach dem Schwenken an den weiten Wänden zurück ins Glas zu laufen. Die Legende geht, dass Köche dieses riesige Glas immer mit einer erfrischenden Gin Tonic-Mischung gefüllt haben, um den Abend in der Hitze der Küche auszuhalten.

Das Fancy-Glas

Das Fancyglas
Das Fancy-Glas
Für Cocktailklassiker wie die Pina Colada oder andere 80er-Jahre-Bomben

Wie sieht es aus: Das Fancy-Glas ist ein bauchiges, tailliertes hohes Glas mit kurzem Stiel. In dieses voluminöse Glas passt viel rein. 450 – 500 ml umfasst der Kelch.

Was trinkt man daraus: Üppige, exotische Cocktails mit Cremes und Früchten wie Mai Tai, Hurricane, Pina Colada oder Coconut Kiss.

Steckbrief: Das Fancy-Glas ist nicht der eleganteste Tänzer auf dem Parkett und deshalb ein bisschen aus der Mode gekommen – während die zugehörigen Cocktails in der aktuellen Retrowelle gerade ein leises, aber starkes Comeback feiern!

Der Kupferbecher

Kupferbecher
Der Kupferbecher
So wird der Moscow Mule stilecht serviert

Wie sieht er aus: Niedrig, bauchig, glänzend.er fasst ca. 450 ml.

Was trinkt man daraus: Moscow Mule, aber auch der Mint Julep wird traditionell im Kupferbecher serviert.

Steckbrief: Er kam mit dem Moscow Mule in unsere Cocktailbars und ist dort heimisch geworden. Die Cocktails bleiben darin lange frisch und kühl. Dass das glänzende Metall von der Kälte der Drinks beschlägt, gehört einfach mit zur Optik und zum Erlebnis.

Der Tiki-Becher

Tiki-Becher
Im Trend: der Tiki-Becher
Unschlagbar für exotische Cocktails mit Ananas und mehr

Wie sieht er aus: Hoch, aus Keramik, bunt, mit wilden Fratzen und Figuren verziert. Er umfasst mindestens 350ml bis 450 ml.

Was trinkt man daraus: Tiki-Drinks. Mit hochwertigen Spirituosen, frischen Säften und exotischen Gewürzen versprechen sie Spaß und Genuss, vor allem im Tiki-Becher. Also holt unbesorgt die Hawaiihemden aus dem Schrank und mixt euch einen Mai Tai, Zombie oder Hurricane, ihr liegt damit wieder voll im Trend!

Steckbrief: Seiner Funktion nach ist dieser Keramikbecher der geistige Nachfolger des Fancy-Glases, aber bunter und witziger. Tiki-Becher sind von polynesischen Gefäßen inspiriert, die bei bestimmten rituellen Zeremonien die Götter beherbergen sollten. Heute sind sie der neueste Hingucker in Cocktailbars – denn sie sind keineswegs verschwunden, die süßen exotischen Cocktails mit Rum und Früchten.



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