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Salat-Lexikon: Welche Salatsorten gibt es?

Wissenswerte Details über Salatsorten in unser Warenkunde

Wir lieben knackige Salate mit Mozzarella. Feta, Avocado, gebratenen Garnelen oder Rindfleischstreifen das ganze Jahr über. Im Frühling und Sommer schmeckt er uns natürlich besonders gut. Vor allem, da die meisten Sorten jetzt aus dem Freilandanbau kommen und wir auf Salat aus dem Treibhaus und hohe Nitratwerte verzichten können. Blattsalat besteht zu 95 Prozent aus Wasser, ist kalorienarm und dabei nährstoffreich. Es stecken kaum Kohlenhydrate, dafür aber wichtige B-Vitamine, Vitamin C und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Folsäure, Eisen und Chlorophyll drin. Einige Salatsorten wie Chicorée oder Radicchio liefern uns gesunde Bitterstoffe, von denen wir grundsätzlich viel zu wenig zu uns nehmen. Zu einem leckeren und ausgewogenen Salat mischt man am besten milde und kräftige, grüne und rote Blattsalate. Welche Salatsorte womit punktet und wie du sie am besten zubereitest, liest du in unserem knackigen Salat-Lexikon!

Kopfsalat

Kopfsalat ist der absolute Klassiker unter den Salatsorten. Aus dem Freilandanbau könnt ihr ihn bei uns von Mai bis Oktober kaufen. Ihr solltet vorrangig auch auf diesen zurückgreifen –  Salate aus dem Gewächshaus haben wegen Lichtmangels wesentlich höhere Nitratwerte.

Wie sieht er aus: bei guter Qualität ist der Kopf fest und hat kräftig grüne Außenblätter. Ausgewachsene Freilandexemplare bringen es auf 500 g und mehr, bei Treibhausware kriegt ihr sie schon ab 100 g.

Wie schmeckt er: mild-süßlich und schön saftig. Er ist vielseitig und gut mit anderen Sorten kombinierbar. Auch toll als Suppeneinlage.

Merkmale: er stammt vermutlich vom wilden Lattich ab, eine Steppenpflanze in Südeuropa, und wurde schon in der Antike wegen seiner leicht beruhigenden Wirkung durch seinen Milchsaft beliebt.

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Rucola oder Rauke

Rauke, auch sehr häufig unter dem italienischen Namen Rucola geführt, hat einen unverkennbaren Eigengeschmack und ist dennoch vielseitig.

Wie sieht sie / er aus: langstielige, schmale, gezackte, dunkelgrüne Blätter, die ein bisschen an Löwenzahn erinnern.

Wie schmeckt er / sie: kräftig scharf, etwas senfartig, nussig, sehr aromatisch.

Merkmale: passt hervorragend zu Parmesan, Pasta, auf Pizza, aromatisiert jeden Salat und ist auch super für ein Pesto oder einen Dip geeignet. Rucola liefert uns Kalium, Natrium, Phospor, Eisen und Vitamin A und D, aber leider auch ziemlich viel Nitrat. Deshalb solltet ihr ihn nicht täglich essen.

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Löwenzahn

Du kannst schon im Frühjahr anfangen, Löwenzahn selbst zu sammeln. Wenn er noch jung und zart ist, ist er weniger bitter als später im Hochsommer. Achte beim Sammeln darauf, dass du ihn nicht von gedüngten Böden oder direkt am Rand viel befahrener Straßen pflückst. Dann ist er eine gesunde Alternative zu Treibhaus-Salat. Kräftig Waschen ist Pflicht!

Wie sieht er aus: grüne, gezackte, langstielige Blätter. 

Wie schmeckt sie: kräftig, nussig, mit leicht bitterer Note. Deshalb ist ein süßliches Dressing mit Honig, Ahornsirup, aus püriertem Obst oder mit süßem Senf eine gute Ergänzung.

Merkmale: Löwenzahn ist eine Heilpflanze, wirkt entgiftend und regt Galle, Leber und den Stoffwechsel an. Die frischen Blätter enthalten viel Vitamin C und augenstärkende Carotinoide.

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Lollo rosso

Neben der roten Lollo rosso Variante gibt es ihn auch in grün: dann heißt er Lollo bianco. Er gehört zur Sorte der Schnitt- und Pflücksalate. Die gekräuselten Blätter nehmen Salat-Dressing besonders gut auf, schlucken aber auch viel davon. Deshalb beim Servieren nicht am Dressing sparen.

Wie sieht er aus: eine kompakte Blattrosette aus stark gekräuselten, grünen und dunkelroten Salatblättern.

Wie schmeckt er: bitter, herb-würzig, kräftig, frisch.

Merkmale: Er passt zu sättigenden Salaten mit pochiertem Ei, würzigem Käse und kräftigen Dressings. Aber auch gedünstet ist er eine super Beilage zu Fisch, Fleisch und Geflügel. Aber bitte nur kurz garen, sonst verliert er seine frische Farbe.

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Radicchio

Der rote Salat aus der Zichoriengruppe kommt aus Italien. Hier ist er ein fester Bestandteil in gemischten Salaten. Er trägt den Beinamen roter Chicorée und das passt. Denn der attraktive Italiener hat eine ordentliche Bitternote. Am bittersten ist der Strunk. Wer es nicht ganz so heftig mag, verwendet nur die Blätter. Italiener mögen ihn auch sehr gerne in warmen Gerichten – wie Pasta oder Risotto.

Wie sieht er aus: kleine, feste Köpfe, die sich zur Wurzel hin verdichten und hübsch mit seinem tief dunklen Rot.

Wie schmeckt er: bitter, leicht säuerlich und kräftig.

Besonderheiten: Radicchio enthält jede Menge von dem Bitterstoff Intybin, der gut für unsere Blutgefäße und die Verdauung ist. Er regt die Produktion von Gallensäften an. Er galt lange als natürliches Hausmittel bei gestresstem Magen und Darm.

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Expertentipp:

Radicchio wird sehr gerne falsch ausgesprochen. Nämlich wie Ra-ditsch-io. Das h hinter dem c bestimmt aber eine andere, harte und getrennte Aussprache: Ra-dik-kio. Das gilt übrigens auch für Bruschetta. Falsch: Bruschetta. Richtig. Brus-ketta. Man sagt ja auch nicht Spadschetti.

Eisbergsalat

Ein echter Liebling unter den Blattsalaten. Eisbergsalat kommt ursprünglich aus den USA. Für den langen Transport nach Europa wurde er auf Eis gelagert. Dieser Methode verdankt er seinen Namen. Heute wird er auch in Deutschland angebaut und hat von Mai bis Oktober Freiland-Saison.

Wie sieht er aus: große, runde, fest geschlossene Köpfe, die an Weißkohl erinnern.

Wie schmeckt er: ein bisschen wie Kopfsalat, allerdings sind die Blätter viel fleischiger, knackiger und herzhafter.

Merkmale: Wegen seiner knackigen Blätter wird er auch Krachsalat, Knacksalat oder nur Eissalat genannt. Eisgekühlt gelagert, ist er extrem gut haltbar. Das unterscheidet ihn deutlich von anderen Blattsalaten und macht ihn für die Gastronomie interessant. Auch super für Fest-Buffets: er bleibt stundenlang knackfrisch, wenn andere Salate schon schlapp machen.

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Expertentipp:

Eisbergsalat ist der beste Salat für Buffets und Grillparties: er bleibt ewig knackig und macht weder bei Hitze noch Kälte schlapp.

Romana- oder Römer-Salat

Er gehört zu der Lattich-Gruppe und wird auch Lattich, Kochsalat oder Bindesalat genannt. Seine absolute Paraderolle ist der Ceasar-Salad, der ohne ihn undenkbar ist. Die Romana-Salatherzen, die es auch zu kaufen gibt, sind übrigens noch ein wenig zarter.

Wie sieht er aus: ein länglich, ovaler Kopf. seine Außenblätter sind kräftig grün, die Innenblätter weiß-gelblich.

Wie schmeckt er: herzhaft knackig, frisch. Er ist ein toller Träger für würzig-kräftige Salate. Aber auch auf Burgern und Sandwiches machen sich die kräftigen Blätter sehr gut.

Besonderheiten: viel Volumen und Ballaststoffe machen ihn zu einem schlanken und gesunden Sattmacher. In feuchtem Küchenpapier und einer Frischhaltebox hält der Salat sich bis zu fünf Tagen frisch.

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Expertentipp:

Der Romana darf in keinem Cesar Salad fehlen! Das spezielle Dressing dafür macht man aus Eigelb, Olivenöl, Knoblauch, Zitronensaft, Worcestershiresauce, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Dazu gehören außerdem: Parmesan und Croutons.

Portulak

Portulak ist in Indien und dem mittleren Osten sehr beliebt. Aber auch bei uns in Europa wird das vergessene Küchenkraut langsam wiederentdeckt. Es schmeckt roh, blachiert, in Öl und Essig eingelegt und passt super zu Eigerichten

Wie sieht er aus: kleine, saftige, runde, dunkelgrüne Blätter an langen Stielen.

Wie schmeckt er: fein, säuerlich, nussig. Er schmeckt besonders gut roh als Salat. Ihr könnt ihn aber auch gut wie Gemüse dünsten oder fein gehackt als Gewürz verwenden.

Merkmale: Er enthält viel Vitamin C und Magnesium und ist daher sehr gesund. In ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen, könnt ihr ihn im Kühlschrank zwei bis drei Tage lagern.

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Expertentipp:

Einst eine viel gegessene Heilpflanze ist der Portulak etwas in Vergessenheit geraten – dabei schmeckt er fein säuerlich bis nussig und hilft sogar gegen Kopfschmerzen!

Feldsalat

Die Österreicher nennen den beliebten Salat, der ursprünglich aus Eurasien stammt, “Vogerlsalat”. Er gehört zu den Wintersalaten und hat von Oktober bis April Saison. Feldsalat hält sich nicht besonders lange frisch und sollte nach dem Kauf zügig verzehrt werden. Damit er es knackig auf den Teller schafft, wird er mit Wurzel geerntet. Das macht die Zubereitung etwas mühsamer, aber es lohnt sich!

Wie sieht er aus: kleine, satt dunkelgrüne Blätter, die büschelweise auf den Markt kommen.

Wie schmeckt er: knackiger Biss, intensives Aroma und dank ätherischer Öle herrlich nussig. Die Schweizer haben ihn deshalb “Nüsslisalat” getauft.

Merkmale: Feldsalat ist ein Power-Paket und hat nach Petersilie den höchsten Eisengehalt von allen Gemüse- und Kräutersorten. Mit 35 mg Vitamin C pro 100 g. Damit schlägt Feldsalat alle anderen Salatgemüse. Viel Vitamin A ist toll für Haut und Augen. Ätherische Baldrian-Öle beruhigen das Nervenkostüm und Magnesium und Phosphor stärken Muskeln und Nerven.

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Endivie

Der krause Spätsommersalat stammt aus dem Mittelmeerraum und hat ab September Saison. Es gibt zwei verschiedene Arten von der Endivie. Den krausen Frisée und den glatten Eskariol. Beide Sorten halten besonders viele Mineralstoffe und Beta-Carotin für uns parat!

Wie sieht er aus: grasgrün, mit einem manchmal ins gelblich gehenden Herzstück. Je nach Sorte glatt oder kraus.

Wie schmeckt er: sehr bitter. Wer es lieber etwas abmildern möchte, verzichtet auf die dicken Blattansätze.

Merkmale: Endiviensalate eignen sich prima als Vorspeise, weil sie den Appetit anregen. Der Bitterstoff Lactucopikrin, der hauptsächlich in den unteren Blattteilen sitzt, regt den Gallenfluss an und macht fettreiche Gerichte besser verdaulich. Der bittere Stoff wirkt außerdem leicht entwässernd. Experten haben sogar einen leicht schmerzstillenden und beruhigenden Effekt festgestellt.

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